Storage-Systeme: Tape-Library

IBM: Tape-Library mit Verschlüsselung für den Mittelstand

12. September 2007, 5:03 Uhr | Bernd Reder

Für Unternehmen mittlerer Größe hat IBM die Tape-Library »TS3400« entwickelt. Sie macht Verschlüsselung von Tapes auch für diese Klientel erschwinglich.

Mit der »TS3400« rundet IBM seine Linie von Bandlaufwerken im oberen Preis- und Leistungssegment nach unten ab. Mit einem Grundpreis von 30.000 Dollar ist das System zwar nicht gerade ein Schnäppchen, aber dennoch für mittelgroße Unternehmen erschwinglich.

Die Besonderheit des TS3400 ist, dass es die Daten während des Sicherungslaufs verschlüsselt. Dabei kommt dieselbe Technik zum Einsatz, die IBM auch beim TS1120 verwendet.

Implementieren lässt sich die Verschlüsselungstechnik mithilfe des »Java-Encryption-Key-Manager«. Der Anwender hat damit die Möglichkeit, das TS3400 an Server unter AIX, Linux. Solaris, HP-UX oder Windows anzubinden.

Für das Schlüsselmanagement kann der User zudem auf IBMs »Tivoli-Storage-Manager« zurückgreifen. Das Programm erzeugt Keys und verteilt sie an autorisierte Benutzer.

Auf diese Weise wird sichergestellt, dass nur dazu berechtigte Mitarbeiter Zugang zum Inhalt von Tapes erhalten.

Das TS3400 lässt sich als Stand-alone-System oder in einem 19-Zoll-Rack einsetzen. Dort benötigt es fünf Höheneinheiten.

Bestücken lässt sich das Gerät mit bis zwei TS1120-Tape-Laufwerken. Die Datentransferrate beträgt maximal 104 MByte/s.

Das Speichervolumen liegt bei 12,6 TByte ohne Kompression und bei bis zu 37,8 TByte, wenn der Nutzer die Daten im Verhältnis 3:1 komprimiert.

Für Cartridges stehen insgesamt 18 Slots in zwei Magazinen Verfügung. Drei davon lassen sich für I/O-Komponenten verwenden, zwei für Reinigungsbänder.

Details zum IBM TS3400


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