NAS-Speichersystem für kleine Firmen

Iomega mit Datentank für Kleinbüros

23. Oktober 2008, 16:14 Uhr | Bernd Reder | Kommentar(e)
Mit 1 und 2 TByte verfügbar: das NAS-System Storcenter ix2 von Iomega.

Anfang November bringt EMC-Iomega in Deutschland das »Storcenter ix2« auf den Markt. Das Network-Attached-Storage-Gerät bietet Platz für zwei SATA-Platten und kostet je nach Modell rund 280 und 400 Euro.

Das Storcenter ix2 von EMC-Iomega ist ein NAS-Gerät, das Nutzer in Small-/Home-Offices (SoHo) anspricht. Das zeigt ein Blick auf die technischen Daten: Das System bietet Platz für zwei SATA-Platten im Format 3,5 Zoll mit jeweils 500 GByte oder 1 TByte. Das ergibt eine Gesamtkapazität von maximal 2 TByte.

Neben zwei USB-Schnittstellen ist ein Gigabit-Ethernet-Interface vorhanden. Das ix2 lässt sich in Netzen einsetzen, in denen Windows-Rechner (ab 2000 Professional), Macs (ab MacOS X 10.3) oder Linux-Maschinen vorhanden sind.

Da nur zwei Platten vorhanden sind, lässt sich das Speichersystem entweder in einer RAID-0- oder RAID-1-Konfiguration (Spiegelung der Platten) betreiben. Auch auf als JBOD kann es konfiguriert werden. Das ist für kleinere Netze ausreichend.

Mit Backup-Software von EMC

Anwender mit höheren Anforderungen sollten jedoch besser zu einem Gerät mit vier oder sechs Platten greifen, etwa der Reihe Storcenter Pro 150d oder 250d. Diese Systeme sind ab rund 550 Euro zu haben.

Iomega liefert das ix2 mit der Backup-Software Retrospect Express der Muttergesellschaft EMC aus. Unterstützt werden die Protokolle CIFS, NFS, HTTP, FTP, SNMP und Apple Bonjour. Gleiches gilt für Microsofts Active Directory. Ein integrierter DHCP-Server fehlt dagegen.

Bestückt mit zwei 500-GByte-Platten kostet das Speichersystem rund 280 Euro. Bei zwei 1-TByte-Disks erhöht sich der Preis auf rund 400 Euro.


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