Aruba erweitert AIOps-Lösung

KI-basierte Einblicke verbessern Netzwerkbetrieb

9. August 2022, 13:08 Uhr | Anna Molder | Kommentar(e)
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Aruba präsentierte weitere AIOps-Funktionen der hauseigenen ESP (Edge Services Platform). IT-Fachleute sollen damit manuelle Aufgaben wie die Fehlersuche im Netzwerk, die Leistungsoptimierung und die Durchsetzung von Zero-Trust/SASE-Sicherheit schneller durchführen können.

Bei der Umsetzung von Initiativen zur digitalen Transformation in Unternehmen ist die Netzwerkmodernisierung von entscheidender Bedeutung, um die gewünschten Geschäftsergebnisse zu erzielen. Aufgrund der Ausweitung hybrider Arbeitsmodelle, neuer Benutzermodelle und der Herausforderungen, die sich aus einer möglichen Rezession und dem zunehmenden Fachkräftemangel ergeben, müssen IT-Teams Wege finden, um effizienter zu agieren. Traditionelle und zeitintensive manuelle Prozesse sind für das sich schnell verändernde Geschäftsumfeld von heute unzureichend. Leistungsstarke Analysen, KI-basierte Erkenntnisse und Automatisierung entlasten Netzwerkteams, indem sie manuelle Aufgaben reduzieren.

Aruba entwickelt die AIOps-Funktionen seit 2013 und nutzt dafür seinen Data Lake. In dieser Datenbasis lassen sich anonymisierte Daten von mehr als zwei Millionen Netzwerkgeräten mit täglich 200 Millionen Clients unserer über 120.000 Aruba-Central-Nutzer analysiert. Die Zuverlässigkeit der hauseigenen KI steht laut dem Anbieter in direktem Zusammenhang mit dem hohen Volumen und der großen Vielfalt an Netzwerkdaten, dem Training von Modellen und der Fähigkeit, Erkenntnisse zu liefern, die sowohl Netzwerk- als auch Sicherheitsfragen betreffen. So sollen Netzwerkteams darauf vertrauen können, dass AIOps alltägliche Aufgaben automatisiert, die Zeit zum Auffinden und Beheben von Problemen verkürzt, die Sicherheitskontrollen verbessert und dazu beiträgt, dass eine praktische Handhabung der Lösung für alle Netzwerkbenutzer sichergestellt ist.    

Die KI-gestützten IT-Effizienzfunktionen umfassen unter anderem Client Insights. Diese Funktion identifiziere automatisch jeden Endpunkt, der sich mit dem Netzwerk verbindet, mit einer Genauigkeit von bis zu 99 Prozent, so das Versprechen. Dieser Aspekt ist laut Aruba besonders wichtig, da immer mehr IoT-Geräte zu den Netzwerken hinzukommen, manchmal ohne Genehmigung der IT-Abteilung. So sollen Unternehmen besser erkennen können, wer mit welchen Devices in ihren Netzwerken angemeldet ist, Zugriffsberechtigungen automatisieren und das Verhalten der Traffic-Ströme jedes Clients überwachen, um Angriffe schneller zu erkennen und Maßnahmen ergreifen zu können.

Die Firmware-Recommender-Funktion informiere IT-Teams über die bestmögliche Firmware-Version für die Wireless Access Points in ihren Umgebungen – unabhängig von der Modellnummer. Dies soll die Anzahl der Anrufe beim Support reduzieren, Klarheit bei den Netzwerkadministratoren schaffen und dazu beitragen, dass sich weitere Funktionen schnell implementieren und Fehler einfach beheben lassen. 

Darüber hinaus arbeiten die KI-Assist-Funktion und der Aruba-eigenen Support zusammen, um mögliche Hardware- und Software-Infrastrukturprobleme zu erkennen und präventiv zu beheben, beispielsweise durch Firmware-Upgrades oder den empfohlenen Austausch von Hardware.

Zuerst erschienen auf lanline.de.


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