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Die Mitarbeiter in den Abteilungen nicht vergessen

Langfristiges Netzwerk-Design ist nicht unmöglich

28. Januar 2010, 12:53 Uhr   |  Werner Veith | Kommentar(e)

Langfristiges Netzwerk-Design ist nicht unmöglich

Für einen zukunftsorientierten Netzwerk-Plan ist es essenziell, die entsprechenden Geschäftsanforderungen zu verstehen. (Quelle: Fotolia, Eisenhans)

Netzwerke sollen lange halten. Gleichzeitig ändern sich aber auch die Anforderungen. Um dies beides zusammen zu bringen, gibt es langfristiges Netzwerk-Design. Die Experton Group hat ein paar Empfehlungen dazu.

Netzwerke sind wie Straßen. Sind sie einmal gebaut, will man sie möglichst wenig anrühren. Trotzdem sind Veränderungen notwendig, weil etwa eine Umgehungsstraße angeschlossen werden muss. Damit dies auf der IT-Seite funktioniert, gibt es langfristiges Netzwerk-Design. Es achtet darauf, sich das Netz möglichst leicht und gut, an die sich wechselnden Anforderungen anpassen lässt. Die Experton Group hat dazu Tipps dazu zusammengestellt. Dies fängt damit an, zu klären, welche Anforderungen es von der Geschäftsseite her an das Netz gibt. Außerdem es darum, die Prozesse betrachten und mit den entsprechenden Mitarbeitern zu reden. Schließlich gilt es, das Netzwerk von innen nach außen zu erneuern.

Es sind nicht die technischen Vorgaben für ein Netzwerk, die entscheidend sind, sondern die dahinter stehenden Geschäftsanforderungen. Nur wenn diese verstanden worden sind, lassen adäquate Bedingungen im Netzwerk-Design entwickeln. Gibt es Änderungen im Geschäft, hat dies auch Auswirkungen auf die Vorgaben an das Netzwerk. Ist klar, wohin das Unternehmen will, lässt sich auch ein passendes Netzwerk-Design auswählen. Dieses erlaubt dann etwa dank kurzer Verzögerung, hoher Bandbreite und QoS unterschiedliche Verkehrsarten bedienen.

Nicht nur das eigentliche Netzwerk-Design kostet Zeit. Es gilt auch die Prozesse und die daran beteiligten Mitarbeiter einzubeziehen. Eine fehlende Kommunikation zwischen IT-Personal und den Fachabteilungen zählt für Experton zu den größten Hemmnissen, wenn es um die Effizienz im Netzwerk geht.

Der erste Schritt bei der Planung des Designs ist für die Analysten der Entwurf des Netzwerkkerns. Von dort geht dann bis zum Netzwerkrand. Vorteil dieses Vorgehens ist, dass sich mit den Änderungen im Kern mit weniger Mitteln dort deutlich mehr erreichen lässt als sonst. Außerdem muss die Umsetzung des Designs nicht in einem Schritt erfolgen.

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