Schwerpunkte

Zuschlag für Digitalierungsprojekte

Niedersachsen setzt auf Computacenter

28. September 2020, 12:09 Uhr   |  Martin Fryba | Kommentar(e)

Niedersachsen setzt auf Computacenter
© CRN

Reiner Louis, Sprecher der Geschäftsführung bei Computacenter Deutschland, hat zwei von drei Ausschreibungen des Landes Niedersachsen für seinen IT-Dienstleister an Land gezogen

Software-Entwicklung, IT-Beratung und Betriebsunterstützung der IT.Niedersachsen gehen an nur Computacenter. Der kommunale Dienstleister steht vor riesigen Herausforderungen, die nicht allen von Computacenter gewältigt werden können.

Die Modernisierung der IT für 100.000 User des Landes Niedersachsen ist eine gewaltige Aufgabe für den kommunalen IT-Dienstleister IT.Niedersachsen mit seinen rund 1.000 Angestellten und ohne Hilfe von Systemhäusern und externen IT-Beratern nicht zu schaffen. Ein moderner Betrieb von  Arbeitsplätzen muss her, die Netze sowie Rechenzentren auf den neusten Stand der Technik  gebracht sowie rund 600 Fachverfahren teilweise neu programmieren und Verwaltungsvorgänge digitalisiert werden – das alles soll in zwei Jahren abgeschlossen sein.


Der Staat hat sich diese Mammutaufgaben durch das Onlinezugangsgesetzes (OZG) selbst auferlegt und ein Konjunkturpaket nicht nur für Computacenter geschnürt. Der Kerpener IT-Dienstleister hat sich in zwei von drei Ausschreibungen des Landes durchgesetzt. »Mit den Themen Software-Entwicklung und IT-Beratung des Landes übernimmt der IT-Dienstleister zwei entscheidende Bereiche«, kommentiert Computacenter.


Die deutsche Niederlassung der britischen Computacenter-Gruppe wird Rechenzentrumsinfrastrukturen bauen und, wo notwendig, Migrationen durchführen. Sie wird Cloud-Lösungen bauen, für WAN/LAN, Unified Communication, Server und Storage, IT-Sicherheit und Lösungen rund um den modernen Arbeitsplatz sorgen – und das nicht alleine.

Modernierung im Partnernetzwerk

An diesen Modernisierungsprojekten werden Accenture, Capgemini, die INIT AG, msg systems sowie Allgeier Experts Computacenter unterstützen. Und sollte das Partnernetzwerk das alles nicht in 24 Monaten stemmen können, wie das in solchen Projekten der Öffentlichen Hand oft der Fall ist, geht man eben in die Verlängerung. Der Dienstleistungsrahmenvertrag sieht eine Verlängerungsoption von   zwei Mal um zwölf Monate vor. Das Auftragsvolumen wurde nicht genannt.

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