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Speicher und Server kombinieren

Rechenzentrum in einem Blade-System von HP

17. September 2008, 16:41 Uhr   |  Werner Veith | Kommentar(e)

Rechenzentrum in einem Blade-System von HP

Das Blade-Enclosure »BladeSystem c3000« von HP nimmt bis zu acht Blades auf.

In einem Blade-Gehäuse bringt Hewlett-Packard ein komplettes kleines Rechenzentrum für mittelständische Unternehmen unter. Dort arbeiten bis zu acht Server- oder Storage-Blades.

In die »Adaptive Infrastructure in a Box« packt Hewlett-Packard alles zusammen für ein kleines Rechenzentrum. Dazu gehören das Blade-Enclosure »BladeSystem c3000«, verschiedene Server- und Storage-Blades, Software und Services von HP. Das Enclosure-System nimmt bis zu 8 Blades auf. Dabei lassen sich Server- und Storage-Einheiten beliebig mischen. Als Betriebssystem kommt »Windows Server 2008« zum Einsatz. Der Preis einer Basis-Lösung für bis zu 300 Anwender beträgt 12.800 Euro.

Die Lösung soll ein einheitliches Management aller Komponenten erlauben. Der Administrator muss die LAN- und SAN-Verbindung mit der Virtual-Connect-Technologie nur einmal einrichten. Bei späteren Änderungen wie durch Austausch oder Hinzufügen von Servern sollen sich die virtuellen Verbindungen einfach anpassen lassen.

Die »Thermal Logic«-Technologie hilft Energieverbrauch, Wärmeentwicklung und Kühlung der Blades zu überwachen und zu steuern. So soll das System bei geringer Last nicht unnötig mit voller Leistung arbeiten.

Eine Möglichkeit für ein Server-Blade ist der »ProLiant BL260c«. Er nimmt bis zu zwei Quadcore- oder Dualcore-Prozessoren der Serie »Xeon 5000«, einen »Xeon Core 2 Duo« oder einen »Celeron«-Uni-Prozessor auf. Bis zu 48 Gigabyte RAM passsen auf das Blade. Außerdem gibt es einen Mezzanine-Erweiterungssteckplatz für Netzwerkinterfaces wie Gigabit-Ethernet oder 4-Gigabit-Fibre-Channel. Der Preis beginnt bei 946 Euro.

Als Storage-Blade kommt beispielsweise das »StorageWorks All-in-one SB600c« in Betracht. Es arbeitet als I-SCSI-SAN, bringt Datei-Server-Funktionen (NAS, Network-Attached-Storage) und besitzt Backup-Funktionen. Ein Best-Practice-Toolkit unterstützt den Administrator bei der Migration und Verwaltung der Daten. So hilft das Toolkit etwa I-SCSI-Storage für eine Microsoft-Exchange-Speichergruppe einzurichten. Die Kosten für ein Blade fangen bei 5273 Euro an.

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