Storage-Systeme

SAS als Direct-Attached-Speicherbus

12. September 2007, 1:25 Uhr | Bernd Reder | Kommentar(e)

Die Raid-Systeme der Reihe » ES-6200« von Eurostor gab es bisher nur für Fibre-Channel, iSCSI oder Ultra320-SCSI. Auf der CeBIT stell das Unternehmen jetzt die ersten Geräte mit SAS-Interface vor.

SAS (Serial Attached SCSI) bietet als Nachfolger des klassischen parallelen Ultra-SCSI eine deutliche höhere Leistung ist damit der »beste« Standard für Direct-attached-Storage« (DAS).

In jeder SAS- Verbindung werden vier Kanäle gebündelt, die jeweils eine Übertragungsrate von 3 GBit/s unterstützen. Das ergibt eine Bandbreite von 12 GBit/s pro Port, mehr als bei Fibre-Channel.

Die Vorteile dieser höheren Bandbreite sind laut Eurostor vor allem dann spürbar, wenn es darum geht, große Dateien wie Videodaten zu schreiben und zu lesen. Hier geht es nicht um hohe I/O-Raten, sondern um die maximale Transferrate, bei der heute auch 4-GBit/s-FC-Systeme an ihre Grenze stoßen.

»SAS ist ohne Zweifel eine Revolution in der Welt der Speicherbusse«, sagt Franz Bochtler, Geschäftsführer von Eurostor. »Seit Jahren blieb Ultra-320-SCSI der Standard bei DAS, und eine Beschleunigung war nicht mehr zu realisieren. Nun wurde die Bandbreite in einem Schritt versechsfacht.«

Das »S-6200-SAS/SATA-Raid«-System der Firma unterstützt auch Raid-Level 6 und bietet so eine erhöhte Datensicherheit. Mit einer Kapazität von 8 TByte und 16 S-ATA-Festplatten kostet das System rund 7300 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Halle 1, Stand G61/A15

www.eurostor.de


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