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Software von Vizioncore spürt ungenutzten Speicherplatz in Virtual Machines auf

13. Januar 2009, 09:27 Uhr   |  Bernd Reder | Kommentar(e)

Software von Vizioncore spürt ungenutzten Speicherplatz in Virtual Machines auf

Die Benutzeroberfläche von Vizioncore vOptimizer Pro: Mithilfe der Software lassen sich Speicherressourcen, die Virtual Machines nicht benötigen, anderen Anwendungen zugänglich machen.

Um bis zu 80 Prozent niedrigere Storage-Kosten in virtualisierten Umgebungen verspricht Vizioncore Anwendern, welche die Software »vOptimizer Pro« einsetzen.

Nach Angaben von Vizioncore bleiben normalerweise 50 bis 80 Prozent des Speicherplatzes ungenutzt, den eine virtuelle Maschine unter Windows mit Beschlag belegt. Diese Kapazitäten werden lediglich bei der ersten Implementierung benötigt; danach liegen sie brach.

Mit dieser Platz- und damit Geldverschwendung räumt »vOptimizer Pro« auf. Die Software der Firma aus dem US-Bundesstaat Illinois ermöglicht es, diese Speicherkapazitäten freizugeben und damit nutzbar zu machen. Das Programm überprüft dazu die Partition und das Gastbetriebssystem und optimiert die Installation.

Puffergrenzen erlauben es dem Administrator, Reserven für unterschiedliche Kategorien von virtuellen Maschinen festzulegen. Auf Basis dieser Vorgaben passt sich die Größe eines Volumes automatisch an.

Weniger Speicherplatz benötigt

Ein Vorteil, den vOptimizer Pro bietet: Die frei gemachten Ressourcen stehen für andere Aufgaben zur Verfügung, etwa für die Datenrettung oder für den Test von Anwendungen. Hinzu kommen niedrigere Speicherkosten: Eine durchschnittliche Größenoptimierung reduziert das Volumen der virtuellen Maschine um 50 Prozent, das heißt, eine 50 GByte große VM wird auf 25 GByte verkleinert. Bei einem Preis von etwa 5 Dollar pro GByte macht dies pro VM eine Ersparnis von 125 Dollar aus.

Auch die Portabilität und Datenrettung in virtualisierten Umgebungen soll sich mithilfe der Lösung verbessern lassen. Vizioncore zufolge haben viele Vorteile virtualisierte Infrastrukturen ihren Ursprung in der Tatsache, dass virtuelle Maschinen wie normale Dateien im Netzwerk kopiert, gespeichert und verschoben werden können.

Durch Optimierung der VM sorgt vOptimizer Pro für eine Verbesserung der Portabilität der Leistungsdaten innerhalb der virtuellen Infrastruktur. Auch Datenwiederherstellung und -rettung sowie die Datenreplikation werden beschleunigt.

Preis: rund 300 Dollar pro Installation

Zudem übernimmt es vOptimizer Pro, das Speichervolumen und das VMDK (Virtual Machine Disk Format) zu bestimmen. Das muss der Admin häufig von Hand tun – eine zeitintensive und schwierige Aufgabe.

Die Software steht ab sofort zur Verfügung. Der Preis (US-Liste) bemisst nach der Zahl der Installationen. Pro Installation sind rund 300 Dollar fällig.

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