Alte Disk-Dateien automatisch löschen oder archivieren

Solarwinds liefert umfassenden Blick auf virtuelle Landschaften

22. April 2010, 12:12 Uhr | Werner Veith
Das Nutzungs-Inteface der Software »Virtual & Server Profiler« von Solarwinds

Ihren »Storage Profiler« ergänzt Solarwinds mit dem »Virtual & Server Profiler«. Damit bekommen Administratoren eine umfassende Übersicht, wie Server, virtuelle Maschinen, Applikationen und Speicher miteinander verknüpft sind.

Mit der Virtualisierung wird es komplex. Virtuelle Maschinen (VMs) ziehen von einem Server zu einem anderen um. Es nicht mehr so einfach festzustellen, wo gerade welche Applikation läuft. Oder der Speicherplatz wächst, weil Disk-Images nicht mehr benötigter VMs nicht gelöscht werden. Um die Übersicht über die Virtualisierungslandschaft mit Servern, VMs, Applikationen und Speicher zu bekommen, ergänzt Solarwinds ihren »Storage Profiler« um den »Virtual & Server Profiler«. Der Administrator sieht damit, wie physikalischer und logischer Speicher mit Gast-Betriebssystemen, Anwendungen oder der Virtualisierungsinfrastruktur zusammenhängt. Er bekommt Details zu VMs, Vmware-ESX- oder andere Server, ESX-Datastores, Hostbus-Adapter (HBA) auf ESX-Servern, Fibre-Channel-Switches und Storage.

Weiter hilft der Virtual & Server-Profiler, die Kapazitäten von Servern und virtuellen Maschinen im Blick zu behalten. Ebenso liefert die Software ein Monitoring dafür und entsprechende Reports. Außerdem kann sich der Administrator den Speicher auf Dateiebene anschauen und kategorisieren, um etwa zu entscheiden, was archiviert wird.

Für die Kapazitätsplanung zeigt die Software die Speicherzuordnung auf der physikalischen und der virtuellen Ebene auf. Denn der Host selbst sieht etwa nicht, wenn Storage von ihm einer VM zugeordnet wird, wie groß deren Logical-Volumes sind. Weiter zeigt der Profiler etwa an, was passiert mit der CPU-Auslastung passiert, wenn der Admin eine weitere VM auf dem Server startet.

Mit dem Monitoring sieht der IT-Verwalter nicht nur die Auslastung, sondern kann auch Schwellwerte setzen, um sich rechtzeitig vor kritischen Situationen warnen zu lassen. Die Performance-Daten sammelt der Server ohne Agenten in einer Datenbank für Reporting-Zwecke. Außerdem berechnet die Software Trends bei der Auslastung.

Der Administrator sieht auch, wie ESX-Server und virtuelle Maschinen den Storage nutzen. Der Profiler zeigt auch anhand von Schwellwerten an bei welchen Servern und VMs der Speicherplatz knapp wird.

Der Profiler liefert Übersichten über die verwendeten Dateien etwa nach Typ, Alter oder letzter Zugriff. Mit Hilfe einer Policy-Engine definiert der Admin dann Regeln, um dann bestimmte Dateien automatisch zu löschen, zu verschieben oder zu archivieren. Es lassen sich auch externe Skripts starten.


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