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Sven Meyer ist neuer ANW-Beiratssprecher

15. September 2020, 16:29 Uhr   |  Martin Fryba | Kommentar(e)

Sven Meyer ist neuer ANW-Beiratssprecher
© Also

Systemhaus-Chef, ehrbarer Kaufmann, Netzwerker und nun auch neuer Beiratssprecher von ANW: Sven Meyer

Seine Position als neuer »Chef« des Also Network erfordert aktuell besonders viel Erfahrung. Über die verfügt Systemhaus-Chef Sven Meyer als weltoffener Hanseate ebenso wie sein verstorbener Vorgänger.

Sven Meyer ist neuer Sprecher des ANW. Die Mitglieder des von Broadliner Also getragenen Systemhausverbunds wählten den 47-jährigen Hanseaten zum Nachfolger des überraschend verstorbenen Michael Schickram, der das Amt viele Jahre innehatte. Wie sein Vorgänger ist Meyer Geschäftsführer und Geselleschafter eines mittelständischen Systemhauses – der EDV-Partner Ingenieurgesellschaft für Informationstechnologie mbH in Hamburg.

Die Biografie von Meyer und Michael Schickram ähneln sich. Während Student Schickram und sein Kommilitone Andreas Feller aus einer Garage in Schwandorf heraus ihr Unternehmertum besiegelten, unterzeichneten die Informatikstudenten Sven Meyer und  Nikolai Hommola 1995  in der Shell-Tankstelle in Hamburg-Othmarschen schriftlich den GbR-Partnervertrag. Bareinlage 245 Mark, von der erst einmal ein Telefon angeschafft wurde. Heute beschäftigt die unter anderem auf  Datev spezialsierte  EDV-Partner 30 Mitarbeiter – ist also drei Mal so groß geworden wie die Schickram-IT.

In der Welt unterwegs, in Hamburg zuhause: Auch die lokale Verbundenheit und der Sinn für die verbindende Kraft eines Netzwerks eint den neuen Beiratssprecher der »Also Familie« mit seinem Vorgänger. Meyer und Hommola sind Mitglieder der »Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg«. Seit 500 Jahren gibt es die VEEK – die älteste Wirtschaftsvereinigung der Hansestadt.

Netzwerken kann Meyer also, die Herausforderungen, unter denen IT-Reseller insbesondere unter der aktuellen Corona-Pandemie stehen, kennt er aus eigener Erfahrung bestens. Seinen Fokus wird er entsprechend auf drei Punkte legen: Die Interessen gegenüber Herstellern im Einkauf stärken, die ANW-Mitgliedern noch stärker zur Zusammenarbeit bei der Leistungserbringung ermuntern sowie Anstrengungen im Marketing und Vertrieb bündeln, um gemeinsam mehr Gewicht im Markt zu gewinnen.

Das ANW sei derzeit dabei eine Strategie zu entwickeln, »um diese Bestandteile entsprechend der aktuellen Entwicklung von Wirtschaft und Branche auch weiter im Interesse der Reseller zu entwickeln«. Auf den Hanseaten Meyer wartet viel Arbeit in diesem neuen »Nebenjob«. Dabei gilt wie in jedem Netzwerk: Nur nehmen, sich auf Meyers Schultern ausruhen und nicht auch gute Ideen und Konzepte geben, wird nicht funktionieren.

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