Ernstfall proben

Thema der Woche: Backup - Teil 2: Recovery und Compliance

23. Juni 2008, 14:47 Uhr | Werner Veith | Kommentar(e)

Backups sind eines der essenziellen IT-Aufgaben im Unternehmen. Recovery und Compliance scheinen hier doch nicht so einfach zu sein. So beachten viele nicht, dass es keine automatische Garantie dafür gibt, dass das Rückspielen der Backups im Ernstfall auch funktioniert.

Network Computing hat mit verschiedenen Firmen aus dem Storage-Bereich über die Herausforderungen von Recovery und Compliance gesprochen. Im zweiten Teil lesen Sie die Statements von Falconstor, Fujitsu Siemens Computers, Netapp, Symantec und Transtec zur Frage von Recovery. Von CA, Fast Lane, Quantum, Symantec, TIM und Transtec gibt es Aussagen zu Compliance.

Außerdem hat Network Computing die Unternehmen zu pragmatischen Ansätzen im Backup-Bereich befragt. Im dritten Teil finden Sie die Antworten von CA, Falconstor, Fast Lane, Fujitsu Siemens Computers, Kroll Intrack Medien, Quantum, Netapp, Symantec und TIM.

Im ersten Teil finden Sie eine Einschätzung verschiedener Firmen aus dem Storage-Bereich über die aktuelle Situation bei Backups in den Unternehmen. Dort gibt es Statements von CA, Falconstor, Fast Lane, Fujitsu Siemens Computers, Kroll Intrack Medien, Quantum, Netapp, Symantec, TIM und Transtec.

Backups sind immer noch keine Routine

Viele Anwender darauf vertrauen, dass im Fall der Fälle die Datenrücksicherung schon funktioniere. Es wurde ja üblicherweise ein Backup angefertigt.


Sinisa Susovic, Principal-Sales-Consultant bei Symantec

Sinisa Susovic, Principal-Sales-Consultant bei Symantec: »In der Praxis stimmt das so meist nicht. Ist wirklich das Schlimmste passiert, dann wird zunächst das Betriebssystem installiert. Anschließend braucht der Administrator noch die Lizenz-Keys. Es folgen Treiber, Patches und Updates. Dann kommt vielleicht noch der Exchange-Server oben drauf. Und jetzt merken die Ersten: Nur die Daten zu sichern, reicht eigentlich nicht. Dabei gibt es sehr schöne System-Recovery-Lösungen, mit denen man das System im Desaster-Fall sehr schnell und einfach wiederherstellen kann.«


Steffen Rieber, Product-Manager bei Transtec

Steffen Rieber, Product-Manager bei Transtec: Unternehmen sollten auch mal einen Desaster-Recovery-Ansatz fahren und proben. »Vor allem in der KMU-Zielgruppe (kleine und mittelständische Unternehmen) ist teilweise nicht ganz klar, dass ein System-Backup etwas ganz anderes als ein Daten-Backup ist, und, dass man hier wirklich differenzieren muss.«


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