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Tipps für den kosteneffizienten Einsatz von Cloud-Ressourcen

1. August 2022, 14:20 Uhr | Anna Molder | Kommentar(e)
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FPT Software gibt Tipps für den Einsatz von Cloud-Ressourcen.

Wenn es um die Entscheidung geht, ob und welche unternehmenskritische Workloads in eine (Public-) Cloud oder On-Premises gelangen, ist es unverzichtbar, dass sich alle Stakeholder, die Teil des Evaluierungs- und Auswahlprozesses sind, vollumfänglich informieren. Für die Entwicklung einer langfristigen IT-Strategie, die mit dem jeweiligen Geschäftsmodell im Einklang steht, das Unternehmenswachstum sowie die Kosteneffizienz im Blick behält und dabei Sicherheit sowie Compliance nicht vernachlässigt, ist eine sorgsame Abwägung wichtig. 

Insbesondere IT-Entscheider stehen in der Pflicht. Sie müssen sicherstellen, dass der gewählte Ansatz, ob (Single-) Cloud, Multi-Cloud, On-Premises oder Hybrid-Cloud, sowie die tatsächlichen Lösungen selbst den Anforderungen des Unternehmens genügen. Zwar stellen CEOs und CFOs nicht selten betriebswirtschaftliche Aspekte in den Vordergrund, wenn es um die Investition in die Unternehmensinfrastruktur geht, doch muss dies heutzutage nicht gleich ein KO-Kriterium für eine qualitativ hochwertige IT-Infrastruktur und für eine nachhaltige IT-Strategie sein.

Sofern es Datenschutz und Compliance erlauben, sind Cloud-Lösungen ein guter Weg, um Unternehmens-Workloads kosteneffizient, sicher und performant abzubilden. Für IT-Verantwortliche gilt es dabei, regelmäßig zu prüfen, ob ihre Cloud-Ressourcen bestmöglich im Einsatz sind, und gegebenenfalls nachzuschärfen.

Folgende Punkte bieten die Möglichkeit zur schnellen Erzielung von Kosteneinsparungen:

  1. Regionale Vorteile nutzen: Bei der Umstellung auf ein Cloud-Service-Modell eines weltweit tätigen Partners sollten global agierende Unternehmen im Hinterkopf behalten, dass die Kosten oft regional formuliert sind. Dieselben Dienste lassen sich zwar in unterschiedlichen Regionen (Kontinenten) buchen, doch müssen Entscheider mit unterschiedlichen Preisen kalkulieren.Das können Unternehmen auch zum Vorteil nutzen. Bei weniger sensiblen oder weniger geschäftskritischen Workloads, lohnt es sich diese in andere Regionen auszulagern. Das heißt Unternehmen sollten es in Betracht ziehen, die Workloads in eine Region zu verlagern, in der gleichwertige Ressourcen zu niedrigeren Kosten im Angebot sind. Darüber hinaus sollten IT-Entscheider die Dimensionen ihrer Entwicklungsumgebungen reduzieren. Als Teil der Einrichtung eines Application-Lifecycle-Managements sollten Entwicklungs- und Testumgebungen mit der Produktivumgebung übereinstimmen - dies gilt ebenso für die Konfiguration. Was man nicht anpassen sollte, ist der Größenumfang. Wenn beispielsweise eine Kubernetes-basierte Anwendung mit Dutzenden von Nodes in Betrieb ist, die sich über mehrere Regionen erstrecken, gibt es keinen Grund, diese nicht auch einfach auf einige wenige Nodes innerhalb einer einzigen Region für die internen Arbeitsbereiche zu skalieren.
  2. Lizenzen weiterverwenden: Unternehmen und deren IT-Spezialisten sollten die Weiterverwendungsmöglichkeit von vorhandenen On-Premises-Lizenzen prüfen. Alle großen Player und Hyperscaler wie Microsoft, Google, AWS und Oracle geben Anwendern diese Möglichkeit. Auf diese Weise können Unternehmen bestehende Verträge und Lizenzen, die sie abgeschlossen haben, mit ihren Cloud-Abonnements verknüpfen. Dies senkt die Kosten auf ein überschaubares Maß, da zusätzliche Lizenzgebühren entfallen. Sie lassen sich so über andere Vereinbarungen abdecken.
  3. Benefits ausschöpfen: Viele Cloud-Plattform-Anbieter geben zudem Vergünstigungen über Benefits und Bonusprogramme, wenn sich ein Unternehmen langfristig bindet. Indem Unternehmen sich auf Einjahres- oder Dreijahrespläne für ihre Dienste festlegen, lassen sich die variablen Kosten (Pay as you go) für die Buchung deutlich reduzieren und über die Benefits zusätzlich, statt der kostenpflichtigen Dienstleistungen, vergünstigt oder sogar kostenfrei aktivieren.
  4. Den passenden Service wählen: Zahlreiche Unternehmen lassen ihre Unternehmens-Website oder ähnliche Web-basierte Anwendungen auf einer virtuellen Maschine (VM) eines Cloud-basierten Servers als IaaS-Workload laufen. Hier kann sich die Umwandlung zu einem PaaS-Modell lohnen. Wenn Unternehmen diese Ressourcen aus den Infrastrukturdiensten wie einer virtuellen Maschine auslagern und durch Plattformdienste wie App-Services ersetzen, sinken die Kosten für diese Workloads entsprechend – sowie die Betriebskosten. Denn die Verwaltungskosten für die virtuelle Maschine fallen in diesem Zuge weg.

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