Virtuelle Tape-Appliances mit Deduplizierung

19. Oktober 2007, 13:07 Uhr | Bernd Reder | Kommentar(e)
Funktionsweise der VTL-Lösung für Vmware von Falconstor

Um zwei weitere Virtual-Tape-Libraries (VTL) hat Falconstor seine Produktpalette ergänzt, die VTL Storage Appliance und die VTL Virtual Appliance.

Die VTL Storage Appliance ist laut Falconstor eine schlüsselfertige Lösung für Firmen, die Daten in Außenstellen und Abteilungen sichern möchten. Außerdem kommt das System für Anwender aus dem Mittelstand in Frage.

Falconstor hat drei Versionen des Systems entwickelt. Die VRL-S6 hat eine Kapazität von bis zu 50 TByte und sichert 200 MByte pro Sekunde. Sie emuliert 16 Tape-Drives mit bis zu 1024 Bändern. Das Model S12 kommt auf 100 TByte und bis zu 32 virtuelle Bandlaufwerke bei 250 MByte/s.

Das VTL-S24 schließlich speichert bis zu 200 TByte Daten auf 16 Tape-Libraries und erreicht dabei eine Geschwindigkeit von 300 MByte/s.

Die Preise für die VTL Storage Appliance beginnen bei 19.000 Dollar. Wer eine Fibre-Channel-Schnittstelle haben möchte, muss nochmals 3000 bis 5000 Dollar veranschlagen.

Software-Appliance für Vmware-Umgebungen

Neben den »echten«, sprich physkalischen VTLs hat Falconstor eine virtuelle Variante vorgestellt: die VTL Virtual Appliance. Sie besteht aus einer Software mit einem eigenen Betriebssystem und wird als virtuelle Maschine (VM) unter Vmware Virtual Infrastructure 3 installiert.

Ebenso wie ihre Brüder der S-Klasse bietet die virtuelle Appliance eine Deduplizierungsfunktion. Diese speichert doppelt vorhandene Dateien nur einmal ab und spart damit Speicherplatz.

Die Virtual Appliance unterstützt bis zu vier Bandbibliotheken mit 16 Laufwerken. Die Speicherkapazität beträgt 40 TByte. Falconstor nennt als Backup-Rate 60 MByte pro Sekunde.

Der Preis für die Software beträgt 8000 Dollar.

www.falconstor.com


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