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Wie umgehen mit der Ransomware-Plage?

17. Februar 2022, 9:35 Uhr | Hauke Gierow, G DATA | Kommentar(e)
Hauke Gierow, G DATA
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Ransomware ist eine Pandemie – und der Albtraum jeder Geschäftsführung. Wenn Cyberkriminelle alle Geschäftsprozesse durch Verschlüsselung lahmlegen, können Mitarbeitende nicht arbeiten und der Produktionsausfall kostet jeden Tag bares Geld.

Unternehmen können sich durch Sicherheitsmaßnahmen zwar schützen, doch die Bedrohungslage ist weiterhin sehr ernst.

Bislang ist es weltweit nicht gelungen, eine politische Antwort auf das Problem zu finden. Die Tätergruppen verstecken sich zumeist in Ländern, in denen der Verfolgungsdruck eher gering ist. Im Gegenzug verzichten sie oft darauf, Unternehmen in ihren Heimatländern anzugreifen.

Kryptowährungen verbieten?

Eine populäre Forderung: Kryptowährungen verbieten, da Lösegeldzahlungen meist in Bitcoin, Monero oder vergleichbaren Währungen erfolgen. Doch diese Forderung greift zu kurz. Ransomware gab es, bevor es Kryptowährungen gab, und es würde sie auch ohne Kryptowährungen weiterhin geben. Kriminelle finden immer einen Weg, an das geforderte Geld zu kommen.

Bleibt also diplomatischer Druck und gute Ermittlungsarbeit. Auch wenn nicht immer Menschen im Gefängnis landen, können Ermittlungsbehörden Erfolge erzielen. Der international koordinierte Takedown des Emotet-Netzwerkes hat über viele Monate Unternehmen weltweit vor den Angriffen dieser Gruppe geschützt. Durch die erzwungene Downtime sind der Gruppe Einnahmen in Millionenhöhe entgangen. Und diplomatischer Druck der US-Regierung unter Joe Biden hat dazu beigetragen, dass Mitglieder der gefürchteten REvil-Gruppe verhaftet wurden.

Vermutlich wird keine dieser Maßnahmen allein die Verbreitung von Ransomware eindämmen. Mit einem besseren Schutzkonzept in der Breite des Mittelstandes können wir den Kampf aber gemeinsam aufnehmen.

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