Konzentration im Systemhausmarkt

Systemhaus Cramer geht an Beteiligungsgruppe

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Die Konzentration im Systemhausmarkt geht in eine neue Runde: Systemhauschef Christian Cramer verkauft seine Firmenanteile an die Managed-IT-Services Gruppe von Mehrheitsgesellschafter Harald Quandt Industriebeteiligungen (HQIB) und Cadence Growth Capital (CGC).

Das Übernahme- und Fusionskarussell im Systemhausmarkt dreht sich immer schneller. Jetzt geht das nächste inhabergeführtes Systemhaus an eine Beteiligungsgesellschaft.

Christian Cramer, Geschäftsführer und Hauptgesellschafter der gleichnamigen Systemhaus Cramer GmbH, hat seine Firmenanteile an die Managed-IT-Services Gruppe von Mehrheitsgesellschafter Harald Quandt Industriebeteiligungen (HQIB) und Cadence Growth Capital (CGC) verkauft und sich gleichzeitig über eine Rückbeteiligung der überregional tätigen IT-Dienstleistungsgruppe angeschlossen. Über Einzelheiten der Transaktion haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Das Systemhaus Cramer wird Teil der Managed-IT-Services-Gruppe der Harald Quandt Industriebeteiligungen. Cremer übernimmt die Rolle des CEO und bleibt als Geschäftsführer der Standorte Münster und Hamm beim Systemhaus Cramer operativ an Bord. „Das Systemhaus Cramer passt mit seinem Produkt- und Leistungsportfolio ideal in unsere Strategie, eine führende Unternehmensgruppe für Managed-IT-Services im Mittelstand aufzubauen. Darüber hinaus freuen wir uns, mit Christian Cramer den CEO für die Unternehmensgruppe gefunden zu haben, der sich mit dem aktuellen Management Team sehr gut ergänzt“, erklärt Christian Kaufmann, Prokurist bei HQIB.

Mit dem Zukauf der Systemhaus Cramer setzen die Beteiligungsgesellschaft HQIB und der Technologieinvestor CGC ihre Wachstumsstrategie im Markt für IT-Services konsequent weiter fort. Zuletzt hatten die beiden sich bereits an dem Systemhaus Horn & Cosifan Computersysteme sowie am Outputmanagement-Spezialisten PK Office beteiligt. Auch hier sind die Gründer eine Rückbeteiligung eingegangen und gestalten die Weiterentwicklung der Gruppe noch aktiv mit. Mit der Übernahme des Systemhaus Cramer stärkt die Unternehmensgruppe ihre Positionierung als überregionaler Full-Service-Anbieter für IT-Lösungen.

Im Mittelpunkt des Portfolios stehen Managed-IT- und Print-Services sowie branchenspezifische Hard- und Software-Lösungen. Mit der Zusammenführung der personellen und fachlichen Ressourcen wächst der neue IT-Dienstleister auf über 270 Mitarbeiter an sechs Standorten. Alle Niederlassungen und Marken der Einzelunternehmen sollen erhalten bleiben, alle Geschäftsabteilungen bleiben ebenfalls bestehen. Darüber hinaus soll das Bündnis in Zukunft auch mit einem gemeinsamen Branding an den Start gehen.

 


  1. Systemhaus Cramer geht an Beteiligungsgruppe
  2. Weitere Übernahmen nicht ausgeschlossen

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