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Accenture übernimmt Symantecs Geschäft mit Security-Services

08. Januar 2020, 08:02 Uhr   |  Daniel Dubsky | Kommentar(e)

Accenture übernimmt Symantecs Geschäft mit Security-Services
© CC0 - Public Domain

Symantec-Zentrale in Mountain View, Kalifornien

Broadcom reicht einen Teil des zugekauften Enterprise-Geschäfts von Symantec weiter. Accenture schnappt sich das Business mit Security-Services, zu dem sechs SOCs und über 300 Mitarbeiter zählen.

Für eine nicht genannte Summe übernimmt Accenture Symantecs Cybersecurity-Services-Geschäft von Broadcom. Der Beratungs- und Dienstleistungsspezialist baut auf diese Weise sein Security-Business deutlich aus und will Kunden mit industriespezifischen Bedrohungsinformationen sowie maßgeschneiderten Services versorgen. Die Übernahme sei ein »Game Changer«, ist Kelly Bissell, Senior Managing Director von Accenture Security, überzeugt. Sie werde Accenture helfen, Flexibilität statt eines One-size-fits-all-Ansatzes bei Managed Security Services zu bieten.

In der Services-Sparte von Symantec arbeiten mehr als 300 Mitarbeiter weltweit. Über sechs SOCs bietet sie Monitoring-, Threat-Intelligence- und Incident-Response-Dienste an und zählt zahlreiche große Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen zu ihren Kunden. Accenture will die Übernahme noch in diesem Quartal abschließen.

Broadcom, das die Enterprise-Sparte von Symantec und auch den bekannten Firmennamen im vergangenen Sommer für mehr als 10 Milliarden Dollar gekauft hatte, bleibt damit seiner Strategie treu, sich auf das Kerngeschäft der zugekauften Unternehmen zu konzentrieren und einzelne Firmenteile, die man nicht dazu zählt, schnell wieder zu veräußern. So hatte es der Chiphersteller schon nach der Übernahme von CA getan und auch 2015, als man – damals noch als Avago – den Konkurrenten Broadcom schluckte.

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