Infinigate kauft VAD Starlink aus Dubai

„Auf dem Weg, ein globales Unternehmen zu werden“

4. Oktober 2022, 16:26 Uhr | Martin Fryba | Kommentar(e)
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Klaus Schlichtherle kündigt mit der Übernahme von Starlink aus Dubai den nächsten Wachstumsschritt für Infinigate an.
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Nach Nuvias übernimmt Infinigate einen weiteren VAD- dieses Mal in der Golfregion. Starlink aus Dubai ist ein beachtliches Schwergewicht in der Distribution. Infinigate-Chef Klaus Schlichtherle kann für das „echte EMEA-Powerhouse“ bald einen Jahresumsatz von über zwei Milliarden Euro bilanzieren.

Ist das noch eine kleine, aber feine VAD? Oder ist Infinigate schon ein Broadliner im Vertrieb von Security und Cloud/Managed Services? Nun in bald 50 Ländern, 1.100 Mitarbeiter und einem Umsatz 2023, der auf 2,2 Milliarden Euro taxiert ist. Beides dürfte wohl die Zustimmung des Infinigate-Chefs Klaus Schlichtherle finden: Spezialisierung und technologische Kompetenz sowie räumliche Größe und ein entsprechendes Milliarden-Volumen, was jeden Hersteller freut, einen solchen expansiven Distributionspartner an seiner Seite zu haben.

Nun also der nächste Coup. VAD Starlink aus Dubai wird von Infinigate übernommen. Die Wachstumsstory des 2005 gegründeten VADs ist so ganz anders als etwa jene, auf die deutsche VADs blicken. Wachstumsraten von mehr als 20 Prozent, alsbald 300 Mitarbeiter in elf Ländern, darunter so aufstrebende Königreiche wie Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate mit ihren teils spektakulären Bauprojekten in den jeweiligen Metropolen. 60 Hersteller, auf Security und Cloud spezialisiert, führt Starlink im Portfolio. Zuletzt erzielte dieser VAD einen Umsatz von einer halben Milliarde US-Dollar. 1.500 Reseller kaufen bei Starlink ein.

Enterprise-Geschäft soll gestärkt werden
„Gemeinsam können wir mehr erreichen, einen größeren Wert schaffen und vereint darauf hinarbeiten, ein globales Unternehmen zu werden”, skizziert Nidal Othman, CEO von Starlink, die Zukunft unter dem Banner von Infinigate. Er und Mitbegründer Mahmoud Nimer beteiligen sich am VAD aus der Schweiz. Othman ist ab sofort CEO der MEA-Region bei Infinigate. Nimer wird Präsident in dieser Region. Im Portfolio der beiden VADs habe das Management „unterschiedliche individuelle Partnerschaften mit Herstellern“ festgestellt: SMB-Kunden von Infinigate und Enterprise-Kunden von Starlink. Beide VADs hätten „außergewöhnliche Erfolgsgeschichten als Marktführer im SMB- und im Enterprise-Umfeld geschrieben“, so Infinigate Klaus Schlichtherle. Nun sollen entsprechende Skaleneffekte gehoben werden.

Schlichtherle hebt das deutlich erweiterte Vertriebsgebiet und nochmals gesteigertes technisches Know-how hervor und denkt bereits in Broadline-Kategorien: Die Akquisition sei „ein weiterer Schritt für uns auf dem Weg, ein globales Unternehmen zu werden.“


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