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CIH-Malware

Chernobyl-Virus aus den 90ern wieder aufgetaucht

29. August 2011, 14:09 Uhr   |  Ulrike Garlet | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Versteckt hinter Grafiktreiber für Oldie-Games

Bogdan Botezatu, E-Threat-Analyst bei Bitdefender, entdeckte den alten Bekannten jetzt jedoch bei der Suche nach einem Grafiktreiber für spezielle Vergleichstests wieder. Plötzlich tauchte CIH hinter einem Microsoft File Transfer-Protokoll (ftp) auf, genauer bei einem Grafiktreiber für Windows 98, der heruntergeladen werden kann, um Oldie-Spiele wie Red Alert oder Quake zu spielen.

»Auch wenn neuere Rechner mit moderneren Betriebssystemen kaum mehr anfällig sind für CIH, ist die Tatsache erstaunlich, dass sich ein eigentlich als ausgestorben geltender Virus noch nach Jahren im Internet versteckt und wieder auftaucht«, erklärt der Sicherheitsspezialist Botezatu. »Das bedeutet, dass Viren, quasi wie unentdeckte Landminen, dem User auch nach langer Zeit noch gefährlich werden können.«

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