Ransomware-Attacke in Schwerin

Cyberangriff mit „DeepBlueMagic“

Ransomware
© Alexander Limbach - AdobeStock

Beim Cyberangriff auf die Schweriner IT- und Servicegesellschaft (SIS) und das Kommunalservice Mecklenburg (KSM) kam laut Staatsanwaltschaft die Schadsoftware „DeepBlueMagic“ zum Einsatz.

Bei dem folgenschweren Cyger-Angriff auf kommunale IT-Strukturen in Schwerin und im Landkreis Ludwigslust-Parchim ist die Schadsoftware „DeepBlueMagic“ eingesetzt worden. Diese sei auch schon bei vergleichbaren Attacken in Deutschland verwendet worden, sagte ein Sprecher der für die Ermittlungen zuständigen Staatsanwaltschaft Rostock am Montag.

Die Opfer erhielten demnach E-Mails mit dem sinngemäßen Inhalt, dass die Daten verschlüsselt worden seien, und wenn man sie wiederhaben wolle, solle man per E-Mail Kontakt aufnehmen. Dies sei aber nicht erfolgt, sagte der Sprecher. Zuerst hatte der NDR berichtet.

Bei dem Cyberangriff im Oktober waren Server der Schweriner IT- und Servicegesellschaft (SIS) und des Kommunalservice Mecklenburg (KSM) durch die Software teilweise verschlüsselt worden. Daraufhin wurden alle Systeme zur Sicherheit heruntergefahren. Dies legte den Großteil der Bürgerservices in der Landeshauptstadt und dem angrenzenden Landkreis Ludwigslust-Parchim lahm. Noch immer läuft der Betrieb nicht wieder rund.


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