Bayern expandieren ins Münsterland

Esko-Systems eröffnet Standort in Osnabrück

20. Juni 2022, 11:48 Uhr | Martin Fryba | Kommentar(e)
Esko-Systems
Esko-Systems-Chef Manuel Köbler (rechts) tauscht sich in der Systemhauskooperation ITleague regelmäßig mit Partner aus. Hier mit Christian Weiß, Vorstand Connect Systemhaus AG
© Esko-Systems

Das auf IT-Sicherheit fokussierte Systemhaus Esko-Systems will seinen Kundenstamm ausbauen und erschließt sich den Norden. Offene Stellen gibt es viele, auch Homeoffice-Jobs.

Knapp fünf Jahre nach der Gründung zieht es den schwäbisch-bayerischen IT Security-Dienstleister  in den hohen Norden. Seit Mai ist Esko-Systems mit einer Niederlassung in Osnabrück präsent. Das Systemhaus will von dort aus den Kundenstamm in Norddeutschland ausbauen. Mit dem neuen Einzugsgebiet hofft Geschäftsführer Manuel Köbler auch auf eine personelle Expansion. „Die Erweiterung bei der Gewinnung von neuen Mitarbeitern auf den Standort Osnabrück sowie die Suche nach neuen Mitarbeitern, die im Home-Office arbeiten, eröffnet uns ganz neue Möglichkeiten für unser geplantes Wachstum in den kommenden Jahren“.

Acht Stellen sind bei Esko-Systems derzeit zu besetzen. Damit sind die Schwaben in guter Gesellschaft mit vielen Systemhäusern, die wachsen wollen und händeringend Personal suchen. Vor allem beim Thema IT-Security, auf das sich Köbler und seine rund 25 Mitarbeiter spezialisiert haben, mangelt es an Experten. Esko-Systems, Partner unter anderem von Fortinet, Huawei, HPE und Microsoft, bildet auch selber aus. Zudem ist das Systemhaus Mitglied in der Kooperation Itleague. Vor allem bei Projekten helfen sich die Partner im Netzwerk bisweilen gegenseitige mit Experten aus.

Was man bei Esko-Systems auf jeden Fall mitbringen sollte, ist Humor. „Wie fangen wir an? Ist es gut, wenn ich die Hände in der Hosentasche habe“, fragt sich Manuel Köbler im Outtake-Video, wo er sein Unternehmen potenziellen Mitarbeitern vorstellt. So unsicher-authentisch die ersten Schritte in die Bewegbildproduktion bei seinem noch jungen Systemhaus auch sind, Köbler will schließlich nicht Hollywood erobern, sondern den Mittelstand mit IT-Security beglücken. Und da geht ihm und seinen Team die Arbeit nicht aus, denn dort stecken leider in der Tat noch viele Hände in den Hosentaschen.


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