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Datenverlust verhindern

Proofpoint stellt neue Enterprise-DLP-Lösung vor

18. September 2020, 13:20 Uhr   |  Stefan Adelmann | Kommentar(e)

Proofpoint stellt neue Enterprise-DLP-Lösung vor
© smolaw11 - AdobeStock

Proofpoints neue personenbezogene Enterprise-DLP-Lösung (Data Loss Prevention) soll Unternehmen helfen, Datenverlust durch fahrlässige oder böswillige Benutzer zu verhindern, kompromittierte Accounts zu erkennen und schnell darauf zu reagieren. Ebenfalls neu ist der »Bexus People Risk Explorer«.

Proofpoint eine neue Enterprise-DLP-Lösung vorgestellt. Sie ist personenbezogen und fasst Inhalte, das Nutzerverhalten die Bedrohungstelemetrie in einem Interface zusammen. Mithilfe der Lösung können Unternehmen laut dem Anbieter im Umgang mit Daten, die durch fahrlässige oder böswillige Nutzer oder kompromittierte Accounts entstehen, identifizieren und schnell darauf reagieren. Die Plattform vereint dabei die Cloud-, E-Mail- und DLP-Lösungen von Proofpoint. »Daten verlieren sich nicht von selbst – es ist immer ein nachlässiger beziehungsweise böswilliger Benutzer involviert oder sein Account wurde kompromittiert«, erklärt Ryan Kalember, Executive Vice President, Cybersecurity Strategy bei Proofpoint. »Da wir den Menschen in den Mittelpunkt stellen, kann unser personenbezogener Ansatz dort erfolgreich sein, wo frühere Lösungen versagt haben«, so das Versprechen von Kalember.

Risikomodell auf ML-Basis

Ebenfalls neu im Programm des US-amerikanischen Cybersecurity-Anbieter ist das Tool »Nexus People Risk Explorer«. Es soll Sicherheitsverantwortlichen eine ebenfalls personenbezogene Möglichkeit geben, besonders gefährdete Benutzer, einschließlich der am intensivsten angegriffenen, verwundbarsten und privilegiertesten Benutzer in einer Organisation, in einer Ansicht zu identifizieren. Zudem empfehle die Lösung laut dem Anbieter Maßnahmen, um das Risiko zu verringern. Als Beispiel nennt Proofpoint die Isolierung von URLs in E-Mails von Benutzern, die sowohl häufig Angriffsziel sind als auch bei Phishing-Simulationen gezeigt haben, dass sie wenig sicherheitsbewusst handeln. Das zugrundliegende Risikomodell nutzt dabei maschinelles Lernen führt die Echtzeit-Bedrohungstelemetrie des hauseigenen Cloud App Security Brokers mit Informationen zu E-Mails und Security-Awareness-Trainings zu einem Bedrohungsdiagramm zusammen.

Darüber hinaus hat Proofpoint bereits am Markt erhältliche Produkte um neue Funktionen erweitert. So erhält der »Cloud App Security Broker« zusätzliche Funktionalitäten zum Schutz von Cloud-Konten, Discovery und Governance. Die Neuerung soll noch in diesem Quartal verfügbar werden. Und auch die Lösung »Email Protection« erhält ein Update. Sie soll nun laut dem Anbieter besser vor Business E-Mail Compromise (BEC) und E-Mail Account Compromise (EAC) schützen.

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