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Cloudbasierte Datensicherung

Securepoint startet Unified Backup

24. November 2020, 16:33 Uhr   |  Selina Doulah | Kommentar(e)

Securepoint startet Unified Backup
© Pixabay

Securepoint hat den Start einer cloudbasierten Datensicherung angekündigt, die von Systemhäusern in ihre Services integriert werden kann. Damit bleiben die Daten in Deutschland.

Am 1. Dezember 2020 startet der IT-Sicherheitshersteller Securepoint die cloudbasierte Datensicherung »Unified Backup«. Die Server der Cloud-Lösung stehen ausschließlich in deutschen Rechenzentren und seien laut Hersteller garantiert frei von Backdoors. 

»Cloudbasiertes Backup war bei vielen IT-Verantwortlichen lange eine Vertrauensfrage. Mit dem Unified Backup erweitern wir als deutscher Hersteller die Möglichkeiten für unsere Partner um eine zentrale, cloudbasierte Lösung für Datensicherung und Wiederherstellung«, erläutert Eric Kaiser, Product Executive.

Unified Backup sichert Daten von physischen oder virtuellen Servern und Endgeräten mit Microsoft- oder Linux-Betriebssystem beziehungsweise Hypervisoren wie Hyper-V und VMware. Es beherrsche zudem Application-Aware Backup von Anwendungen wie Microsoft SQL oder Exchange Server, so der IT-Sicherheitshersteller.

Backup-Verschlüsselung und engmaschige Sicherheitsintervalle

Zur Absicherung der Daten werden alle Backup-Inhalte vor dem Versand in die Cloud nach Advanced Encryption Standard (256-bit AES) codiert. Spionage, Erpressung oder Datenmanipulation auf dem Weg zwischen lokalem Speicher und Backup-Cloud sollen somit ausgeschlossen sein.

»Securepoint Unified Backup« nutzt die »DeltaPro«-Technologie mit Quick File Scanning und Datenkomprimierung, so dass Backups schnell und ressourcenschonend durchgeführt werden können sollen. Für die regelmäßige Datensicherung stehen, laut Hersteller, bis zu 44 individuell konfigurierbare Sicherungspunkte zur Verfügung, die alle auch als Wiederherstellungspunkte dienen. Neben üblichen Wochen- oder Monats-Backups sind bis zu vier Sicherungen täglich möglich. Bei einer eventuellen Disaster Recovery müssten nicht erst die einzelnen Inkremente zusammengefügt werden. Stattdessen könne bei der Securepoint-Lösung immer auf ein komplettes Backup zurückgegriffen werden.

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