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Link11 baut Partnernetzwerk aus

Service-Portfolio um DDoS-Schutz erweitern

29. April 2020, 05:51 Uhr   |  Daniel Dubsky | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

DDoS-Abwehr in weniger als zehn Sekunden

Hagen Renner, Link11
© Link11

Hagen Renner, Head of Channel Sales DACH bei Link11

Neben dem DDoS-Schutz bietet Link11 auch eine Web Application Firewall, CDN- und DNS-Dienste sowie Threat Intelligence an. Partner können das gesamte Portfolio vertreiben oder sich auf ausgewählte Services konzentrieren. Die Integration in die eigenen Angebote ist nicht kompliziert, da sämtlicher Datenverkehr über die Link11-Plattform läuft. Dort wird schädlicher Traffic – auch unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Machine Learning – automatisch erkannt und ausgefiltert. »Beim Kunden kommt grundsätzlich nur sauberer Traffic an«, betont Renner.

Für Kunden und Partner bietet der DDoS-Schutz den Vorteil, dass sie sich nicht um Hardware kümmern müssen – deren Wartung nicht nur wertvolle Ressourcen bindet, sondern die angesichts steigender Angriffsvolumen oft auch schnell unterdimensioniert ist. »Über das Volumen und die Dauer der Attacke braucht man sich bei uns keine Gedanken zu machen«, sagt Renner und hebt zudem die transparente Preisstruktur und die kurze Reaktionszeit hervor. Attacken seien spätestens nach zehn Sekunden abgewehrt, doch in der Regel sei Link11 selbst »bei unbekannten Angriffen deutlich schneller und habe noch Puffer drin«.

Räumliche Nähe als Plus

Gegenüber der internationalen Konkurrenz im Geschäft mit der Abwehr von DDoS-Attacken bringt sich Link11 als deutscher Anbieter in Stellung, der die Bedürfnisse europäischer Kunden versteht und mit Datenschutz punkten kann. Das Unternehmen betreibt mehrere regionale Rechenzentren und kann dadurch sicherstellen, dass der Datenverkehr seiner Kunden das jeweilige Land nicht verlässt. Aber auch die räumliche Nähe sieht Renner als Plus: »Als deutscher Anbieter sind wir gut erreichbar, denn unsere Entwicklung sitzt in Hamburg. Da kann man mit den Leuten sprechen, sie sich an den Tisch holen.«

Für den  Channel-Manager geht es in den nächsten Wochen nun darum, neue Partner zu gewinnen und die Bestandspartner für die Zertifizierungen fitzumachen. »Und dann fehlt auch noch ein Partnerportal«, sagt Renner. Dokumentationen, Marketingunterlagen, Zugang zu MDFs – das alles biete man zwar schon, »nur eben leider noch nicht an zentraler Stelle vereint«.

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