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CRN-Interview

»Systemhäuser profitieren von der Zusammenarbeit mit MSPs«

12. Februar 2020, 09:20 Uhr   |  Daniel Dubsky | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

»Kunden möchten einen einzigen Ansprechpartner – das sind wir«

Dariush Ansari, Network Box
© Network Box

Dariush Ansari, Geschäftsführer von Network Box Deutschland

CRN: Wie wird sich das Geschäft Ihrer Meinung nach in den kommenden Jahren entwickeln?

Carl: Die Technologietrends für die nächsten Jahre werden die Verbreitung von Managed Services weiter begünstigen. Einer davon ist die zunehmende Vernetzung und der Einsatz von Cloud-Diensten und IoT-Geräten. Die meisten IT-Administratoren, insbesondere im Mittelstand, sind mit IT-Sicherheit in diesen Bereichen kaum oder gar nicht vertraut. Dadurch eröffnet sich die Möglichkeit für Systemhäuser, ihren Kunden den Betrieb als Managed Service anzubieten.

Ansari: Die wichtigste Herausforderung wird sein, IT-Sicherheit als ganzheitlichen Prozess in Unternehmen zu etablieren. Nur in Kombination der verschiedenen Faktoren vom sensibilisierten Mitarbeiter über Unternehmensregeln bis hin zum Risikomanagement und natürlich entsprechender Technologie kann IT-Sicherheit funktionieren. Dazu gehören Zusatzservices wie Mitarbeiter-Awareness-Trainings zum Thema Phishing oder Monitoring-Reports zur Überprüfung des Darknets auf möglichen Datenklau.

CRN: Und wie findet man den richtigen MSP, worauf muss man bei der Suche achten?

Ansari: Durch die Zusammenarbeit mit einem MSP-Partner sollten Systemhäuser in der Lage sein, das Thema IT-Sicherheit ganzheitlich anzugehen und auch den Faktor Mensch in ihre Beratung einzubeziehen. Dies ermöglicht das Cross-Selling von weiteren Produkten oder Dienstleitungen wie zum Beispiel Schulungen oder weiteren Technologien. Die Zusammenarbeit mit einem MSP sollte unter anderem zu besseren Reaktionszeiten führen. Am Ende des Tages ist natürlich wichtig, dass das Systemhaus zu seinem MSP-Partner ein gesundes Vertrauensverhältnis aufbauen kann. Wie sind die Prozesse beim MSP hinterlegt? Bestehen Zertifizierungen wie zum Beispiel ISO27001? Wie ist das Partnermodell aufgebaut?

Carl: Für unsere Kunden sind zwei Sachen wichtig: Sie möchten einen einzigen Ansprechpartner haben – das sind wir. Und sie wollen sich auf ihr eigenes Geschäft konzentrieren – und nicht auf die IT. Dafür müssen wir ihnen kalkulierbare Kosten anbieten, die in angemessenem Verhältnis zum Nutzen stehen. Dies können wir über unsere monatlich kündbaren MSP-Leistungen perfekt abbilden. Uns persönlich ging es neben technischem Know-how und guten Konditionen aber auch darum, dass es menschlich passt und wir uns gemeinsam weiterentwickeln. So haben wir unsere IT-Monitoring Software »Server-Eye« zum Beispiel auf die Network Box adaptiert: Der Sensor hält Systemhäuser stets auf dem Laufenden und informiert sie über alle Aktivitäten der Network Box.

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