Cyberangriff auf Fendt

Traktorenhersteller fährt Systeme wieder hoch

17. Mai 2022, 13:58 Uhr | dpa | Kommentar(e)
AGCO Fendt 210 P Vario
© AGCO / Fendt

Zehn Tage nach dem Ransomwareangriff läuft die Produktion bei Fendt in Deutschland seit Anfang der Woche wieder.

Gut eineinhalb Wochen nach einem Ausfall wegen eines Hackerangriffs läuft die Produktion des Traktorenherstellers Fendt in Deutschland wieder. Am Stammsitz in Marktoberdorf (Landkreis Ostallgäu) sowie in den Werken im niedersächsischen Wolfenbüttel, in Hohenmölsen (Sachsen-Anhalt), Feucht, Asbach-Bäumenheim und Waldstetten (alle Bayern) sei am Montag wieder gearbeitet worden, sagte eine Unternehmenssprecherin.

Der US-amerikanische Mutterkonzern AGCO, einer der größten Agrarmaschinenhersteller der Welt, hatte am 6. Mai mitgeteilt, einen Hackerangriff mit Erpressungssoftware entdeckt zu haben. Man gehe davon aus, dass der Betrieb über mehrere Tage beeinträchtigt sein werde. Am Montag teilte der Konzern mit, dass die Produktion an einem Großteil der betroffenen AGCO-Standorte wieder laufe. Man gehe davon aus, dass die Arbeit an den übrigen Standorten im Laufe der Woche wieder beginnen könne.

Nach derzeitigem Stand erwarte AGCO, die Ausfälle in Folge des Hackerangriffs im Laufe des Jahres durch eine Steigerung der Produktion ausgleichen zu können.


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