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Intensivere Händler-Betreuung

Trend Micro forciert das KMU-Geschäft

01. Juni 2010, 18:03 Uhr   |  Ulrike Garlet | Kommentar(e)

Trend Micro forciert das KMU-Geschäft

Thomas Mammitzsch, Channel Sales Director für Zentraleuropa bei Trend Micro

Der Security-Spezialist Trend Micro baut die Zusammenarbeit mit dem Channel aus. Vor allem kleine und mittelgroße Reseller werden durch zehn neue Small Business Account Manager künftig enger betreut. Auch E-Tailer erhalten erstmalig eine eigene Ansprechpartnerin.

Trend Micro, traditionell vor allem im Geschäft mit großen Kunden stark aufgestellt, drängt ins Geschäft mit kleinen und mittelständischen Unternehmen. Neben Kunden aus dem Enterprise-Segment und dem gehobenen Mittelstand rücken damit Firmen mit bis zu 250 Usern stärker in den Fokus des Anti-Malware-Spezialisten. Im Geschäft mit kleineren Unternehmenskunden bietet Trend Micro vor allem seine »Worry-Free Business Security«-Lösung an, die vor Viren, Spyware, Spam und anderen Internet-Bedrohungen schützt. »Das ist ein riesiger Markt. Da müssen wir noch stärker rein«, gibt Thomas Mammitzsch, Channel Sales Director für Zentraleuropa bei Trend Micro, als Ziel vor.

Um den eigenen Marktanteil im SMB-Geschäft auszubauen, vergrößert der Security-Hersteller seine Channel-Organisation. Einen besonderen Fokus legt Trend Micro dabei auf eine engere Betreuung der kleinen und mittelgroßen Partner aus der niedrigsten Partnerstufe »Affinity«, der im deutschsprachigen Raum rund 4.500 Händler angehören. Insgesamt zehn Small Business Account Manager kümmern sich nun intensiv um die Betreuung der Partner vor Ort. »Die kleineren Partner werden von den Herstellern oft vergessen. Wir wollen den Händlern einen Ansprechpartner zur Verfügung stellen, der in der Region sitzt«, erklärt Channelchef Thomas Mammitzsch den Schritt. Die neuen Account Manager sollen kleine Systemhäuser, die oft keine Security-Spezialisten sind, sondern ihre Kunden in allen IT-Fragen betreuen, dabei unterstützen, ihre Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und etwa zusätzliche Dienstleistungen anzubieten. »Wegen neuer Richtlinien wie dem Datenschutzgesetz können Händler gerade im Security-Umfeld viele zusätzliche Services anbieten« sagt Mammitzsch. Gleichzeitig möchte der Channelchef den Kanal von Trend Micro auch in der Breite ausbauen. »Wir suchen auch neue Fachhändler im KMU-Segment«, so Mammitzsch.

Trend Micro baut außerdem den E-Tail-Kanal als weiteren Vertriebsweg aus. In der neu geschaffenen Position als E-Tail-Managerin wird künftig Andrea Kurz, die bisher Channel Account Managerin beim Trend Micro-Konkurrenten McAfee war, die Zusammenarbeit mit Online-Händlern ausbauen. »Der Aufbau des E-Tail-Kanals ist die logische Erweiterung der indirekten Vertriebsstrategie von Trend Micro«, sagt Andrea Kurz.

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