Fujitsu, Microsoft und Hitachi mit dabei

Trend Micro will vernetzte Autos sicherer machen

17. Januar 2022, 12:41 Uhr | Martin Fryba | Kommentar(e)
Tesla ohne Fahrer
© Video-Screenshot consumerreports.org

Connected Cars und die dafür benötigten Plattformen sollen sicherer vor Cyberangriffen werden. Das kann nur herstellerübergreifend gelingen und erfordert ein Zusammenspiel von Cloud-Security, IT-Systemen und Automobilinfrastruktur.

Unverwundbar gegen Angriffe von außen müssen vernetzte Fahrzeuge sein, sonst werden sie im Markt keine Akzeptanz finden. Automobilhersteller können Autos bauen, freilich auch mit dem Internet vernetzte und, so die Vision, auch autonom fahrende. Dafür aber braucht es aber die geballte Kompetenz der IT-Industrie. Daher will IT-Sicherheitshersteller Trend Micro in einer Kooperation mit Fujitsu, Microsoft Japan und Hitachi das Sicherheitsniveau bei connected Cars erhöhen für eine kontinuierliche Sicherheits- und Bedrohungsüberwachung in den vernetzten Fahrzeugen bis hin zu angeschlossenen Plattform sorgen. Nur so ließen sich Cyberangriffe präventiv erkennen und abwehren.

Im Rahmen der nun vertieften Industrie-Partnerschaft stellt Fujitsu mit dem V-SOC-Service (Vehicle Security Operations Center) eine Sicherheitslösung für vernetzte Fahrzeuge bereit, wobei Trend Micro Cloud One die Backend-Cloud-Infrastruktur schützt. Beide Lösungen würden ineinandergreifen greifen, um beispielsweise Fehlfunktionen des Gaspedals oder der Bremsen zu erkennen. Zusätzliche Erkennungsfunktionen für unbefugte Kommunikation und Manipulationsversuche an Telematikservern sowie Sicherheitsdaten in der Cloud-Infrastruktur ergänzen die Lösung.

Die neuen Dienste seine in der Lage, potenzielle Cyberangriffe zu visualisieren. Sie erkennen Bedrohungen, welche von der für Cyberkriminelle attraktiven Cloud-Infrastruktur ausgehen, und verknüpfen diese Erkennungsfunktionen mit Warnungen im Fahrzeug. Zudem können anhand der Dienste die Ausgangspunkte von Bedrohungen sowie die Auswirkungen von Cyberangriffen ermittelt werden. Dadurch ist es möglich, entsprechende Sicherheitsmaßnahmen einzuleiten.

Die Fahrzeug- und IT-Lösungen von Hitachi, die Fahrzeug- und Cloud-Sicherheitslösungen sowie das Bedrohungswissen von Trend Micro und darüber hinaus die Cloud-Plattform von Microsoft würden zu einer „ganzheitlichen Lösung für vernetzte Fahrzeuge“ gebündelt. Die gemeinsam entwickelte Lösung der Industriepartner soll zunächst bis Ende des Jahres bei Automobilherstellern und -zulieferern in Japan ausgerollt werden und anschließend auch global verfügbar sein.


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