Globale Studie von Arcserve

Widerstandsfähigkeit der Datenverfügbarkeit steigern

20. September 2022, 11:32 Uhr | Anna Molder | Kommentar(e)
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Arcserve gab die Ergebnisse seiner jährlichen globalen Forschungsstudie bekannt. In der Befragung von 1.121 IT-Entscheidungsträgern (ITDMs) berichteten 75 Prozent in Deutschland, dass sie in ihrem Unternehmen kritische Daten nach einem schwerwiegenden Verlust wiederherstellen mussten.

Davon erlitten 52 Prozent der deutschen Unternehmen (45 Prozent international) einen dauerhaften Verlust entweder von Teilen oder von allen Daten. Diese Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig es ist, mit einem robusten Datensicherungs- und Wiederherstellungsplan, bei dem die Datenintegrität im Mittelpunkt steht, die Widerstandsfähigkeit der Datenverfügbarkeit zu steigern, um schwerwiegende Geschäftsunterbrechungen zu verhindern.

Die Studie ergab, dass viele Unternehmen nicht in der Lage sind, die Geschäftskontinuität aufrechtzuerhalten, wenn Daten verloren gehen oder gefährdet sind. Die schnelle Wiederherstellung von Daten ist für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, insbesondere in einem Business, in dem Daten immer zur Verfügung stehen müssen.

Aus internationaler Sicht gaben 83 Prozent der Befragten an, dass eine Ausfallzeit von zwölf Stunden oder weniger für kritische Systeme akzeptabel ist - erst dann kommt es zu messbaren negativen Auswirkungen auf das Business. 79 Prozent der in Deutschland befragten Unternehmen sind derselben Meinung. Dennoch wären nur 52 Prozent (international und in Deutschland) in der Lage, einen schwerwiegenden Datenverlust innerhalb von zwölf Stunden oder weniger zu beheben. 29 Prozent der weltweit befragten und 25 Prozent der in Deutschland befragten Unternehmen konnten ihre Daten erst nach einem Tag oder länger wiederherstellen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen auch, dass ein neuer Ansatz für die Notfallwiederherstellung erforderlich ist. Unternehmen sind angehalten, ihren Disaster-Recovery-Plan kontinuierlich zu aktualisieren, zu testen und zu dokumentieren, um die Widerstandsfähigkeit ihrer Datenverfügbarkeit zu erhöhen.

International gaben 95 Prozent der Befragten an, dass ihr Unternehmen über einen Notfallwiederherstellungsplan verfügt. In Deutschland waren es 90 Prozent. Allerdings haben nur 24 Prozent (in Deutschland 20 Prozent) einen ausgereiften Plan, den man gut dokumentiert, testet und aktualisiert. 83 Prozent der global und 87 Prozent der in Deutschland Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen die Ausfallsicherheit von Daten in die Strategie einbezieht. Dennoch haben nur 23 Prozent (22 Prozent in Deutschland) einen ausgereiften Ansatz mit entsprechenden Zielen, um den Fortschritt zu verfolgen.

Zuerst erschienen auf lanline.de.

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