Supermicro statt Huawei-Server

Acondistec stellt sein Portfolio breiter auf

14. Februar 2022, 12:51 Uhr | Michaela Wurm | Kommentar(e)
Bernhard König, Acondistec
© Acondistec

Acondistec ist mit Huaweis Servern groß geworden. Der Rückzug des chinesischen Herstellers aus dem Server-Business wirkt sich auch auf das Geschäftsmodell aus. Mit neuen Herstellern wie Inspur und Supermicro hat sich der VAD aber bereits neu sortiert.

Bei Acondistec hat sich im vergangenen Jahr trotz der Corona-Einschränkungen einiges getan. Bernhard König, seit März 2020 Leiter Presales bei dem Value Added Distributor, konnte sein Presales-Thema erweitern. Ein neuer Mitarbeiter kümmert sich jetzt speziell um Neukunden- und Kaltkunden-Akquise bei Servern. Eigentlich bräuchte er noch einen Mitarbeiter mehr, weil Server zur Zeit sehr nachgefragt würden, berichtet König im Gespräch mit ICT CHANNEL. „Wir haben hier viele Anfragen von Resellern, die von anderen Server-Herstellern wechseln wollen“.

Abgelöst werden sollen Server querbeet, von großen Herstellern wie Dell, HPE, aber auch von kleineren wie Wortmann oder Bluechip. Die Gründe seien unterschiedlich. Reseller seien immer auf der Suche nach Alternativen, um ihre Marge zu optimieren. Und Acondistec biete mit seinen Herstellerpartnern Inspur und Supermicro einfache Einstiegsmöglichkeiten. Hier seien aber Beratung und Consulting gefordert, vor allem Inspur sei in Deutschland noch nicht so bekannt. Leichter sei es mit Supermicro, dessen Server der VAD erst seit kurzem (ICT CHANNEL berichtete) im Angebot hat. Supermicro sei als bekannte Marke ein guter Türöffner, auch bei der Neuakquise.


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