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Kein Ende des Akquisitionsstrategie

Bechtle drängt in neue Wachstumsmärkte

03. März 2010, 17:55 Uhr   |  Ulrike Garlet | Kommentar(e)

 Bechtle drängt in neue Wachstumsmärkte

Bechtle-Chef Thomas Olemotz: kein Abschied vom Akquisitionskurs

Bis zum Jahr 2020 möchte Bechtle seinen Umsatz von derzeit 1,4 auf fünf Milliarden Euro ausbauen. Das traditionell aus dem Client-Geschäft kommende Systemhaus drängt deshalb in den Rechenzentrums- und Netzwerkmarkt. Die Partnerschaften mit Cisco und HP rücken damit in den Fokus.

Bechtle hält an seinen ehrgeizigen Wachstumszielen fest, auch wenn eines der schwierigsten Jahre der Unternehmensgeschichte hinter dem schwäbischen IT-Dienstleister liegt. Der erfolgsverwöhnte Systemhausriese hat im vergangenen Jahr die Wirtschaftskrise deutlich zu spüren bekommen: Während der Bereich Systemhäuser und Managed Services mit einem Umsatzrückgang von 0,5 Prozent noch relativ glimpflich davon gekommen ist, ist der Umsatz im E-Commerce-Geschäft um 9,1 Prozent eingebrochen. Nachdem das Geschäft im vierten Quartal wieder deutlich an Fahrt gewonnen hat, bastelt Bechtle nun weiter an seiner »Vision 2020«: In elf Jahren möchte der Dienstleister mit 10.000 Mitarbeitern einen Umsatz von fünf Milliarden Euro erwirtschaften. »Das ist eine langfristige Zielsetzung, an der wir festhalten«, sagt der Vorstandsvorsitzende von Bechtle, Thomas Olemotz.

Für Bechtle ist es bis zu diesem Ziel noch ein weiter Weg - derzeit bringt es der Dienstleister auf 4.500 Mitarbeiter und einen Umsatz von knapp 1,4 Milliarden - auf dem Olemotz sowohl auch organisches Wachstum als auch auf Übernahmen setzen möchte. »Wir verabschieden uns nicht von den Ziel, dass wir organisch und akquisitorisch wachsen wollen«, erteilt Olemotz Spekulationen eine Absage, Bechtle könne seine Akquisitionsstrategie aufgegeben haben. Denn während der Dienstleister in der Vergangenheit durch eine hohe Übernahmefrequenz aufgefallen war, ist im vergangenen Jahr keine einzige Akquisition in die Firmenhistorie eingegangen.

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2. In Österreich ist Bechtle noch nicht richtig angekommen

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