Lenovo Channel-Kickoff 2022

Bei Lenovos Partnern darf´s ein bisschen mehr sein

30. Juni 2022, 8:07 Uhr | Michaela Wurm | Kommentar(e)
Lenovo Channel-Kick-off in Frankfurt
© Lenovo

Glänzende Geschäftsaussichten trotz Engpässen und Logistikproblemen sorgten beim ersten Live-Kickoff von Lenovo nach mehr als zwei Jahren für gute Stimmung. Der Hersteller sieht jede Menge Wachstumschancen – wenn die Partner von allem ein bisschen mehr aus dem Portfolio vekaufen.

Die guten Geschäftsaussichten im IT-Markt, aber auch die weltweiten Engpässe, Logistik- und Lieferprobleme waren die Themen, die die Lenovo-Partner beim ersten Live Kick-off seit zweieinhalb Jahren heiß diskutierten. Bei sommerlichen Temperaturen waren dir rund 170 Teilnehmer sichtlich froh, sich im Frankfurter Thurn und Taxis Palais endlich mal wieder live zu treffen.

Die Stimmung war super und viele Partner bestätigten im Gespräch, dass die Geschäfte vor allem mit Notebooks trotz der angespannten Liefersituation glänzend liefen. Dank der großen Palette des chinesischen Herstellers sei es bei nicht verfügbaren Komponenten meist auch kein Problem, dem Kunden eine Alternative anzubieten, berichten etwa Markus Lackner, Geschäftsführer von MetaComp in Stuttgart und Wolfgang Rogge von Percom Computer Peripherie in München.

DACH-Chef Mirco Krebs stimmte die Partner auf das enorme Geschäftspotenzial ein, das noch im Markt schlummere: „Der gesamte IT-Markt ist definitiv noch nicht ausgeschöpft. Da ist noch viel Luft nach oben.“

Der gesamte adressierbare IT-Markt in Deutschland habe ein Volumen von 25 Milliarden Euro. Davon entfalle der größte Teil von 13 Milliarden Euro auf das PC-Business und davon wiederum der überwiegende Teil auf die immer noch stark gefragten Notebooks. Krebs sieht aber auch jede Menge Potenzial in den anderen Bereichen, in den die Partner zusammen mit Lenovo weiterwachsen könnten, wie etwa Storage.

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Die Liefersituation wird laut Krebs in diesem Jahr allerdings noch nicht auf ein normales Level zurückkehren. Aktuell verkehrt kein Zug mehr zwischen China und Europa, die Ware kann nur Per See- oder Luftfracht transportiert werden. Da gelte es für den Hersteller zusammen mit der Distribution noch besser zu planen. Ein wichtiger Baustein dabei wird die frisch eröffnete Lenovo-Fabrik in Ungarn sein, aus der ab jetzt Server, Storagesysteme und Workstations für Europa kommen.

Neben der anhaltend hohen Nachfrage nach Clients hat der Lenovo-Chef weitere Wachstumsfelder identifiziert, darunter die in Deutschland digital immer noch unterentwickelten Bereiche Education und Healthcare. Vor allem letzteren hat Lenovo im Visier, stellt doch allein der Bund rund 5 Milliarden Euro im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetztes dafür bereit. 2025 werde der Markt für digitale Services und Produkte im Gesundheitswesen 57 Milliarden Euro schwer sein, so Krebs. Davon will sich Lenovo einen ordentlichen Teil sichern und investiert daher stark in Mitarbeiter mit Branchen-Knowhow, um einen End-to-end Vertrieb in diesem speziellen Segment sicherstellen zu können.


  1. Bei Lenovos Partnern darf´s ein bisschen mehr sein
  2. Transformation im Lenovo-Channel
  3. Mehr Manpower im Channel

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