Zentrale Image-Verwaltung

Bessere Auslastung mit XenApp 5 von Citrix erreichen

25. März 2009, 10:27 Uhr | Werner Veith | Kommentar(e)

Ein Image dient in »XenApp 5« von Citrix als Vorlage, um damit zentral virtuelle Maschinen bereitzustellen. Mit »XenServer« kommt auch gleich die passende Virtualisierungslösung mit.

Bisher war es bei Windows-Terminal-Servern eine Herausforderung, genügend physikalische Server so auszulegen, dass sie die gewünschte Anzahl von Anwender-Sessions bedienen können. Mit virtuellen Maschinen (VM) lässt sich dies viel leichter bewerkstelligen, da der Administrator einfach nur eine weitere VM starten muss. Das Feature-Pack für »XenApp 5« von Citrix, ehemals »Presentation Server«, bringt nun die entsprechenden Werkzeuge mit, um dies umsetzen. Zum einen ist das Virtualisierungssystem »XenServer« Bestandteil von Xenapp. Zum anderen liefert Xenapp nun ein Tool mit, um ein Xenapp-Server-Image zentral zu verwalten und bereitzustellen. Dies erleichtert es deutlich, viele VM-Instanzen schnell zu klonen. Mit Einsatz von Xenapp als VM ist es zudem leichter, die physikalischen Maschinen für Windows-Terminal-Server besser auszulasten.

Um die Dimensionierung der Xenapp-Server zu überprüfen, besitzt die Software nun ein eigenes Load-Test-Tool. Dieses Simulationswerkzeug ist allerdings nur in der Enterprise- und Platinum-Edition enthalten.

Dafür gibt es Local-Application-Virtualization jetzt für alle Editionen von Xenapp 5. Dabei kommt die Anwendung per Streaming auf den Rechner und läuft dort lokal in einer virtuellen Umgebung. Damit können Laptop-Anwender eine Applikation auch nutzen, wenn sie nicht mit dem Netz verbunden sind. Separate Lizenzen dafür entfallen jetzt.

Mit Xenapp 5 haben es Anwender nun leichter, wenn sie auf mehreren Maschinen arbeiten. Das Profile-User-Management kommt damit nun besser zurecht. Es werden keine Einstellungen im Common-Profile mehr überschrieben, wenn diese auf verschiedenen Geräten unterschiedlich sind.


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