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Neue Intel-Server von HP, Fujitsu, Dell und Co.

Die ersten Server mit Intels neuer Xeon E7v2-Plattform

05. März 2014, 11:25 Uhr   |  Michaela Wurm | Kommentar(e)

Die ersten Server mit Intels neuer Xeon E7v2-Plattform

Joachim Ensle, Market Development Manager Intel GmbH (Bild: Intel)

Die ersten Xeon E7v2-Server sind da. Mit den leistungfähigen Systemen wollen die Hersteller vor allem den RISC-Systemen Kunden abjagen.

Die ersten Server-Modelle mit Intels neuer Xeon E7 v2-Plattform sind schon auf dem Markt und weitere kommen im Lauf des Jahres noch dazu. Insgesamt 21 Systemhersteller werden laut Intel weltweit mehr als 40 Plattformen auf Basis der »Intel Xeon E7 v2«-Prozessor-Familie vorstellen.

Für die zweite Generation der Xeon E7-Prozessoren verspricht Intel eine gravierend bessere Server-Performance für die Ansprüche im Big-Data-Zeitalter.Die im 22 Nanometer-Verfahren gefertigten Ivy-Bridge-Ex-CPUs sollen doppelt so schnell wie die Vorgänger sein. In Kombination mit neuen Funktonen und der Verdreifachung des adressierbaren Speichers soll sich die I/O-Bandbreite mit dem v2 laut Intel sogar vervierfachen. Jeder Prozessor kann bis zu 1,5 TByte RAM adressieren, wodurch auf Intels Referenz-System mit acht Sockeln bis zu 12 TByte möglich sind. Theoretisch sollen sogar bis zu 32 Sockel möglich sein.

Intel bläst zum Angriff auf die RISC-Systeme

Als Zielmärkte für die neue, leistungsfähige Server-Plattform nennt Joachim Ensle, Market Development Manager Intel GmbH, Big Data Analytics, In Memory Technologie und RISC-Migration. Vor allem Biga Data sei auch weiterhin ein Megatrend und biete Unternehmen enorme Wachstumschancen, so Ensle. Der Markt für Big Data-Technologien und -Services soll bis 2017 jährlich um 27 Prozent wachsen und 32,4 Milliarden US-Dollar Umsatz erreichen.

Ensle spricht von einem Quantensprung, der die neue Prozessorfamilie von der E7-Vorgängerversion trenne. Die neue v2-Plattform ermögliche damit einen weit höheren Grad der Virtualisierung und mehr Upscaling-Möglichkeiten vor allem aber ein Maß an Hochverfügbarkeit, das so bisher vor allem RISC-Systeme geboten hätten. Und auf deren Ablösung hat es Intel mit den neuen Xeon E7 v2-Prozessoren abgesehen, betont Ensle: »Mit der neuen E7-Plattform erreichen wir bereits Standardwerte bei Hochverfügbarkeit, die mit RISC-Systemen mithalten können. Und unsere neue Plattform bietet darüber hinaus zusätzliche Benefits wie mehr Virtualisierungsmöglichkeiten und eine bessere Memory Performance.«

Die ersten Hardware-Partner von Intel haben bereits Server mit der neuen Plattform angekündigt, die teilweise sogar schon verfübar sind.

CRN stellt die neuen Server vor:

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1. Die ersten Server mit Intels neuer Xeon E7v2-Plattform
2. HP ProLiant DL580 Generation 8
3. Dell PowerEdge-R920
4. Fujitsu Primequest 2000
5. IBM System x X6

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