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Distributoren verbuchen schwaches Jahr für Enterprise-Server

31. Januar 2022, 8:37 Uhr | Michaela Wurm
Wartungsarbeiten im Rechenzentrum
© Gorodenkoff - AdobeStock

Das Enterprise-Geschäft der europäischen Distributoren leidet unter den Corona-Maßnahmen und Lieferengpässen. Laut Context sanken 2021 vor allem die Server-Umsätze. Deutlich besser sah es bei Storage- und Netzwerkprodukten aus.

Die Corona-Maßnahmen, aber auch die Verfügbarkeitsprobleme haben den europäischen Distributoren im vergangenen Jahr das Geschäft mit Enterprise-Produkten erschwert. Vor allem die Server-Umsätze gingen zurück, wie das Marktforschungsinstitut Context ermittelte.

Im letzten Quartal 2021 brachen die Serverumsätze der Distributoren um 15 Prozent im Vorjahresvergleich ein. Im Gesamtjahr 2021 war der Umsatzeinbruch dann mit 4,4 Prozent aber nicht ganz so dramatisch wie im Vorjahr 2020 (minus 15 Prozent) und im letzten Vor-Corona-Jahr mit minus 9 Prozent.

Den anhaltenden Rückgang der Serverumsätze führen die Context-Analysten auf langfristige Trends zurück, wie die Migration hin zu Hybrid-Cloud-Infrastrukturen und immer stärker Software-zentrierte Rechenzentren. All das beeinträchtige die Verläufe von On-Premises-Servern.

Das zeigt sich auch in den rückläufigen Verkaufszahlen von Tower-Formfaktoren. Im 1. Quartal 2021 waren noch 31 Prozent der verkauften Geräte Tower-Server, im 4. Quartal lag der Anteil bei 25 Prozent. Hier sieht Context den durch Corona befeuerten Trend zu hybriden Arbeitsplatzmodellen und den langfristigen Virtualisierungstrend als Hauptgründe für die sinkende Beliebtheit des Formfaktors.

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