Abwärtstrend bei Gaming-Produkten

Distributoren verkaufen deutlich weniger Gaming-Rechner

6. September 2022, 7:51 Uhr | Michaela Wurm

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Höhere durchschnittliche Verkaufspreise

Bei Desktop-PCs lag der durchschnittliche Verkaufspreis (ASP - Average Selling Price) für Casual-Gaming-Modelle im zweiten Quartal 2022 bei 659 Euro. QHD-fähige (972 Euro) und UHD-fähige (1.060 Euro) Modelle liegen dabei nahe beieinander. VR-ready-Modelle bieten das schlechteste Preis-Leistungsverhältnis und kosten im Durchschnitt 1.176 Euro. Vor zwei Jahren lag deren Durchschnittspreis noch bei 719 Euro. Insgesamt haben sich die Preise deutlich über denen von 2020 etaliert. Nur bei den UHD-fähigen-Modellen müssen laut Context heute im Durchschnitt rund 100 Euro weniger bezahlt werden als im Q2/2020.

Ganz anders sieht es bei Gaming-Notebooks aus. Hier liegen die Durchschnittspreise außer bei QHD-fähigen Modellen überall unter denen des zweiten Quartals 2020. Mit 962 Euro liegt auch der durchschnittliche Verkaufspreis der QHD-fähigen Notebook-Modelle unter dem der Desktop-PCs der gleichen Leistungsklasse. Lediglich UHD-fähige Gaming-Notebooks sind mit einem ASP von 1.385 Euro deutlich teurer als ihre PC-Pendants. Hier haben die Preise zuletzt auch wieder stark angezogen. Im 1. Quartal 2022 erreichten sie mit 1.115 Euro einen Tiefpunkt, in den fünf Quartalen zuvor schwankten sie zwischen 1.199 und 1.286 Euro

Anbieter zum Thema

zu Matchmaker+

  1. Distributoren verkaufen deutlich weniger Gaming-Rechner
  2. Höhere durchschnittliche Verkaufspreise

Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Artikel

Context

Consumer Electronic

Gaming

Matchmaker+