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IBM mit weiterer LinuxOne-Generation

15. September 2022, 13:54 Uhr | Anna Molder | Kommentar(e)
IBM LinuxOne Emperor 4
© IBM

IBM stellte die nächste Generation seines LinuxOne-Servers vor. Dabei handelt es sich um eine hoch skalierbare Linux- und Kubernetes-basierte Plattform, die Zehntausende von Workloads auf der Fläche eines einzigen Systems unterstützen und damit auch den Energieverbrauch reduzieren soll.

IBMs neue Linux-Server-Generation LinuxOne Emperor 4 ist ein Scale-out-on-Scale-up-System, das es Unternehmen ermöglichen soll, Workloads mit einer dauerhaft hohen Auslastung auszuführen und gleichzeitig die Kapazität zu erhöhen, indem sich ungenutzte Kerne aktivieren lassen, ohne den Energieverbrauch und die damit verbundenen Treibhausgas-Emissionen zu erhöhen. Darüber hinaus könne ein Anwenderunternehmen den Energieverbrauch mit Instana Observability on LinuxOne verfolgen.

Das hauseigene Portfolio der Nachhaltigkeitstechniken umfasst Lösungen für das Entwerfen, die Implementierung und das Management energieeffizienter Infrastrukturen und Innovationen mit einem Hybrid-Cloud-Ansatz, so IBM. LinuxOne sei eine Lösung im Portfolio zur Optimierung von Rechenzentren durch Reduzierung des Energieverbrauchs und Verbesserung der Energieeffizienz.

Die aktuelle LinuxOne-Generation biete eine Cloud-ähnliche Flexibilität. Mit einem System für die Neuverteilung von Ressourcen in Kombination mit bedarfsgesteuerter Kapazität könne man für Workloads dynamisch und ohne Betriebsunterbrechung Scale-ups und Scale-outs vornehmen.

Das LinuxOne-System verfüge über quantensichere Sicherheitsalgorithmen und umfassende Verschlüsselung zum Schutz ruhender und momentan ausgeführter Daten. LinuxOne Emperor 4 schütze Daten während der Nutzung, während es gleichzeitig eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung biete. Dieses Datenschutzprofil soll Unternehmen eine Datenschutzstrategie bieten, die aktuelle und künftige Cybersicherheitsprotokolle unterstützt.

In den heutigen Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen müssen Kunden Workloads dort implementieren, wo sie für ihre Geschäftsanforderungen am sinnvollsten sind. Mit Cloud Hyper Protect Virtual Servers stellt IBM eine Public-Cloud-Umgebung bereit, in der der Cloud-Tenant die vollständige Berechtigung über Linux-basierte virtuelle Server für Workloads mit sensiblen Daten verwaltet. Dieser Service basiert auf LinuxOne und ist ausgeführt auf der IBM-eigenen Cloud. Er biete Unternehmen vollständige Autorität über ihre verschlüsselten Daten, Workloads und Verschlüsselungsschlüssel.

LinuxOne Emperor 4 unterstütze eine Vielzahl von Linux- und Red-Hat-OpenShift-zertifizierten Workloads, einschließlich Data-Serving, Core-Banking und digitalen Assets. LinuxOne Emperor 4 wird von IBM-Ecosystem-Partnern unterstützt, darunter Illmuio, Metaco, MongoDB, Nginx, Nth Exception, Fujitsu Limited, Pennant, SQ Solution, Sysdig, Inc. und Temenos.

Mit der Cloud-nativen Entwicklung auf LinuxOne sollen Entwicklerteams portierbare und agile Lösungen bereitstellen können, ohne ein neues Betriebssystem erlernen zu müssen. IT-Manager benötigen ein einfach zu bedienendes System, das allgemeine Tools unterstützt und zukunftssicher ist. LinuxOne ermögliche es der Anwenderschaft, sich auf die Bereitstellung neuer Services zu konzentrieren, anstatt die Komplexität auf einer Vielzahl von Servern zu verwalten. Auf der Basis von Linux und Kubernetes sollen alle von offenen Standards und einem Ökosystem profitieren, das moderne DevSecOps und Cloud-native Tools umfasst.

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