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3,7 Milliarden Euro Ordervolumen

IFA setzt positive Impulse für das Jahresendgeschäft

07. September 2011, 14:30 Uhr   |  Nadine Kasszian | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Ultrabooks sollen PC-Geschäft ankurbeln

Das Produkt, das den Notebook-Markt ankurbeln soll, ist das sogenannte »Ultrabook«. Intel hat diese Notebook-Kategorie geschaffen und Kriterien bestimmt, die Hersteller erfüllen müssen, damit sie ihre Geräte »Ultrabook« nennen dürfen. Auf der Computex im Juni hat Intel diese zum ersten Mal benannt, jetzt haben die Hersteller die ersten marktreifen Geräte vorgeführt. Die Ultrabooks zeichen sich dadurch, dass sie sehr dünn sind – die meisten knapp über zehn Millimeter.

Zudem wiegen die meisten unter einem Kilo und booten innerhalb von rund zehn Sekunden (je nach Hersteller etwas mehr oder weniger). Intel legt zudem wert darauf, dass die Geräte neben dem stylischen Aussehen Höchstleistungen erbringen und hohe Security-Standards erfüllen. Erst dann darf ein Hersteller sein Notebook Ultrabook taufen.

An den Ständen von PC-Spezialisten wie Samsung, Acer, Dell oder Toshiba konnten die IFA-Besucher die ersten Ultrabooks bewundern. Die Wachstumsraten eines Tablet-Marktes können mit dem »normalen« PC-Verkauf jedoch nicht erreicht werden - das ist den Unternehmen klar. Deshalb glänzten auf den Ständen der Hersteller ebenso ihre neuesten Tablet-Versionen.

Obwohl der Formfaktor bei allen ungefähr der Gleiche ist, hatte allein Samsung Schwierigkeiten wegen eines Rechtsstreites mit Konkurrent Apple (CRN berichtete). Das Landgericht Düsseldorf hatte eine einstweilige Verfügung bestätigt, die den Vertrieb des Galaxy Tab 10.1 in Deutschland untersagt. Der koreanische hatte jedoch den kleinen Bruder das Samsung Galaxy Tab 7.7 auf seinem Stand ausgestellt mit dem Hinweis auf der Rückseite, dass es in Deutschland nicht erhältlich ist.

Das haben die Berliner Ordnungshüter Samsung nicht durchgehen lassen und das Tablet vom Stand entfernt. Wie bereits aus den Jahren zuvor bekannt, sind zudem die Zollfahnder auf der IFA umgegangen - auf der Suche nach Produkten, denen die erforderlichen Patentlizenzen fehlen. Nach Angaben der Berliner Staatsanwaltschaft kam es am ersten Messetag zu 16 Strafanzeigen, von denen vor allem asiatische Hersteller betroffen sind. Die Fahnder beschlagnahmten Geräte und dazugehörige Prospekte. Ein Stand wurde geschlossen.

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2. Ultrabooks sollen PC-Geschäft ankurbeln
3. Umsatz mit Unterhaltungselektronik geht zurück
4. 3D ohne Brille

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