Verantwortung für EMEA-Geschäft

Intel bekommt neuen EMEA-Chef

21. Februar 2022, 14:13 Uhr | Michaela Wurm | Kommentar(e)
Frans Scheper, General Manager und President EMEA von Intel
Frans Scheper, General Manager und President EMEA von Intel
© Intel

Frans Scheper übernimmt die Verantwortung für Intels Gesamtgeschäft in der EMEA-Region. Er tritt sein Amt zu einem Zeitpunkt an, an dem der Hersteller milliardenschwere Investitionen in der Region plant.

Intel hat Frans Scheper zum General Manager and President für die Region Europe, Middle East, and Africa (EMEA) ernannt. Scheper, der gleichzeitig Corporate Vice President von Intels Sales, Marketing & Communications Group ist, wird künftig das Gesamtgeschäft von Intel in der EMEA-Region verantworten. Zu seinen Hauptaufgaben zählen laut Unternehmen „die Förderung des Umsatzwachstums unter Einbezug des lokalen Ökosystems, um neue Geschäftschancen zu schaffen sowie die bestehenden regionalen Kunden- und Partnerbeziehungen zu stärken.“

Scheper verfügt über jede Menge Berufserfahrung in der Halbleiterindustrie. Er kommt von Ams Osram, wo er als Chairman & EVP Opto Semiconductors tätig war. Zuvor hatte er bereits Vorstandspositionen bei WeEn Semiconductors und NXP Semiconductors sowie die Position des CEO bei Nexperia inne.

Sein Amtsantritt erfolgt in einer spannenden Phase für das Unternehmen. Denn Intel hat ehrgeizigen Plänen im Halbleitermarkt und plant im Rahmen seiner „IDM 2.0“-Strategie eine Milliarden Dollar schwere Investition in der Region. Diese beinhaltet Forschung, Design, modernste Halbleiterfertigung und Industriepartnerschaften – mit dem Ziel, die digitale Zukunft Europas zu gestalten.

Scheper übernimmt die Verantwortung für das Gesamtgeschäft und das Wachstum in EMEA zu einem Zeitpunkt, ab dem das Unternehmen seine Kapazitäten in der Region ausbaut und Tausende von Arbeitsplätzen schafft.

„Ich freue mich, das Wachstum von Intel in der EMEA-Region an einem so entscheidenden Punkt für die Zukunft der Region zu steuern“, so Scheper. „Glücklicherweise zeigen der European Chips Act und die Ziele der digitalen Dekade, dass die politische Führung genauso bereit ist wie wir, eine florierende, hochmoderne und regionale Halbleiterlieferkette aufzubauen. Am interessantesten ist jedoch, dass der Umfang der Intel-Investitionen so viel mehr als nur Chips liefern wird: Die Investitionen werden die Innovation im digitalen Ökosystem der Region neu beleben.“


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