Hardware für Leseratten

Kaufberater: E-Book-Reader

18. Januar 2012, 13:13 Uhr | | Kommentar(e)

Von Ausflug bis Zug: Die aktuelle Generation E-Book-Reader verspricht ungebtrübtes Lesevergnügen in fast allen Lebenslagen. Wir haben uns vier der digitalen Bibliotheken für die Hosentasche genauer angeschaut und einem eingehenden Praxistest unterzogen.

Wer als Leseratte für den Urlaub immer wieder zentnerweise Bücher einpackt oder als Pendler im Vorortzug jede Menge Wälzer verschlingt, dürfte bei den neuen E-Book-Readern schnell ins Schwärmen geraten. Schließlich wiegen die elektronischen Lesegeräte von heute gerade mal so viel wie ein Taschenbuch, fassen aber eine ganze Bibliothek.

Und ist das elektronische Lesegerät erst einmal eingeschaltet, trumpft es erst recht mit seinen Qualitäten auf: Gestochen scharf erscheint der Text auf dem Bildschirm, weder Flimmern noch Lichtreflexe stören. Das garantiert stundenlanges unbeschwertes Lesevergnügen sowohl in der U-Bahn als auch im gleißenden Sonnenlicht am Strand.

Dass sich elektronische Lesegeräte wachsender Beliebtheit erfreuen, lässt sich in den Statistiken und Prognosen der Marktforscher nachlesen. Im ersten Halbjahr 2011 wurden laut einer Studie von Thalia und der Gesellschaft für Konsumforschung in Deutschland 1,4 Millionen E-Books verkauft.

Das entspricht 70 % des gesamten Vorjahresverkaufs. In den USA gingen im gleichen Zeitraum 114 Millionen elektronische Bücher über den virtuellen Ladentisch. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und BITKOM vermelden ähnliche Zahlen. So soll laut BITKOM der Umsatz mit E-Book-Readern 2011 um 33 Prozent von derzeit 24 auf 31 Millionen Euro wachsen.

Vier E-Book-Reader im Test

Amazon Kindle  Amazons neues Lesegerät ist die Empfehlung für echte Leseratten. Er ist klein, leicht und handlich. Zwar verfügt der Kindle nicht über einen Touchscreen, doch blättert es sich über die auf beiden Seiten des Gerätes angebrachten Kipptas
Kobo eReader Touch Edition  Kobos eReader fällt wegen der angenehm strukturierten Rückseite und dem fast völligen Fehlen von Tasten auf. Das Touchscreen-Gerät wird fast ausschließlich über das Display bedient, was anfangs gewöhnungsbedürftig ist. Bed
Sony Reader Wi-Fi  Sonys Reader verfügt über einen rasch reagierenden Touchscreen, hält aber erfreulicherweise für die Navigation mechanische Tasten zur Verfügung. Darüber lässt sich das übersichtliche Home-Menü starten und die einzelnen Medien aus d

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  1. Kaufberater: E-Book-Reader
  2. Leichter lesen
  3. Fast wie auf Papier
  4. Lesestoff gefällig
  5. Alles eine Formatfrage
  6. Bücher laden
  7. Parallel lesen
  8. TIPP: E-Books ausleihen

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