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PC-Arbeitsplätze im Home Office

Mobil und flexibel: Ohne Notebooks geht nichts mehr

05. Mai 2020, 09:14 Uhr   |  Michaela Wurm | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Hersteller mehr oder minder lieferfähig

Alles »saubere Ware«, beteuert Wortmanns Einkaufsleiter Tom Knicker auf CRN-Nachfrage.
© Wortmann

Wortmanns Einkaufsleiter Tom Knicker

Diese Entwicklung bestätigen auch die Hersteller im Gespräch mit CRN. Alle freuen sich über die stark gestiegene Nachfrage, für die sie mehr oder minder gut bevorratet sind. So gebe es beim deutschen Hersteller und Distributor Wortmann derzeit noch keine massiven Engpässe, berichtet Einkaufsleiter Tom Knicker – trotz der erhöhten Nachfrage nach allem, was mit Home Office zu tun habe und ganz besonders nach Notebooks. Das sei allerdings schon seit Ende des vergangenen Jahres so. »Bei uns ging das Weihnachtsgeschäft nahtlos weiter. Wir hatten auch die ersten Monate des Jahres 2020 ein extrem gutes Geschäft«, so Knicker. Obwohl vor allem die Lagerbestände bei Notebooks, mobilen PCs und Mini-PCs stark vergriffen seien, sei er mit der Verfügbarkeit noch zufrieden.

Denn für die eigene Fertigung sieht sich Wortmann noch gut bevorratet. »Wir hatten einen recht guten Bestand, weil es um das chinesische Neujahrsfest herum immer schon Probleme gab. Deshalb hatten wir entsprechend geordert. Einiges war schon unterwegs, einiges kommt noch«, so Knicker. So habe Wortmann ausreichend Barbones noch auf dem Seeweg bekommen, es seien auch noch Schiffe unterwegs. Für wichtige Teile nutze der Hersteller auch die teure Luftfracht. Für die nächsten Monate sieht er keine Probleme. Die längerfristige Entwicklung kann auch er nicht vorhersagen. »Aber derzeit können wir die Notebooks bauen, die nachgefragt werden«, so sein Fazit.
 

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1. Mobil und flexibel: Ohne Notebooks geht nichts mehr
2. Hersteller mehr oder minder lieferfähig
3. Auch Preise im Aufwind

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