Inspur

Server für das Metaverse

6. April 2022, 11:11 Uhr | Lukas Steiglechner | Kommentar(e)
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Ein neuer Server von Inspur Information, einem chinesischen Anbieter von IT-Infrastrukturlösungen, soll speziell für die Anforderungen des Metaverse entwickelt worden sein. Dabei soll der Server digitale Zwillinge und virtuelle Welten schnell erstellen und rendern können.

Inspur Information, Anbieter von IT-Infrastrukturlösungen, ergänzt sein Produktportfolio um den Metaverse-Server „Inspur MetaEngine“. Dabei handelt es sich um ein NVIDIA-zertifiziertes System, das speziell für groß angelegte digitale Zwillingssimulationen innerhalb von „NVIDIA Omniverse Enterprise“ entwickelt wurde.

Der Metaverse-Server soll die Rechenleistung bündeln, die für die Entwicklung und den Betrieb digitaler Zwillinge und virtueller Welten erforderlich ist. Dabei soll der Server die Integration von Hard- und Software unterstützen für die gemeinsame Erstellung und das Echtzeit-Rendering umfangreicher, hochkomplexer und äußerst realistischer digitaler Simulationen.

„Die Kreation digitaler Welten umfasst vier Hauptaufgaben: kollaborative Entwicklung, Echtzeit-Rendering, hochpräzise Simulation und intelligente Interaktion. Jede einzelne Aufgabe erfordert unterschiedliche Rechenleistung und eine komplexe Software“, sagt Liu Jun, Vice President von Inspur und General Manager von AI&HPC. „Die ‚Inspur MetaEngine‘ wurde entwickelt, um dieses Problem zu lösen und eine effiziente und kollaborative Anwendungserfahrung für die Nutzer zu schaffen.“

„Mit der ‚Inspur MetaEngine‘ kann die ‚NVIDIA OVX‘-Lösung komplexe digitale Zwillinge simulieren, die für die Modellierung von Gebäuden, Fabriken, Städten und sogar Welten verwendet werden“, so Bob Pette, Vice President of Professional Visualization bei NVIDIA.

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Eine Plattform für digitale Welten

Der „Inspur MetaEngine“ ermöglicht durch seine Hardware-Architektur, große, hochkomplexe und realistische digitale Simulationen kollaborativ zu erstellen und in Echtzeit zu rendern. Er besteht aus acht „NVIDIA A40“-Grafikprozessoren, drei „NVIDIA ConnectX-6 Dx 200Gbps SmartNICs“, einem 1-Terabyte-Systemspeicher und 16 Terabyte NVMe-Storage, um uneingeschränkte Performance zu bieten. Mit seinen KI-Computing-Funktionen soll er bei Bedarf virtuelle Inhalte in Echtzeit generieren und das Grafik-Rendering beschleunigen, was die Entwicklung der Content-Produktion vorantreiben soll.

Das neue Inspur-Produkt ist für verschiedene Szenarien geeignet: Beispielsweise können digitale Zwillinge in Echtzeit gerendert, digitale Menschen zügig erstellt und zeitgenaue, hochpräzise Simulationen durchgeführt werden, die den Gesetzen der Physik entsprechen.

Das „Inspur MetaEngine“ kann mit dem Full Stack KI-Computing-Ökosystem „MetaBrain“ von Inspur weiter ausgebaut werden. Auf diese Weise lassen sich integrierte Lösungen für einzelne Szenarien des digitalen Zwillings und der digitalen Welt für Kunden in verschiedenen Branchen schnell erstellen und implementieren.

Zuerst erschienen auf funkschau.de.


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