Neue DACH-Chef setzt neue Prioritäten

Trust will mehr Nachhaltigkeit und Omnichannel

11. Mai 2022, 8:23 Uhr | Michaela Wurm | Kommentar(e)
Gabriel Restaino
Gabriel Restaino
© Trust

Der neue DACH-Chef Gabriel Restaino will beim niederländischen Zubehör-Spezialisten Trust neue Prioritäten setzen, um die Marke bekannter zu machen. Im Fokus stehen dabei neue, nachhaltige Produkte und Verpackungen, ein Rebranding sowie der Vertrieb über den Channel.

Größere Markenbekanntheit, ein Produktmix mit mehr Midrange-Produkten, Nachhaltigkeit und ein Fokus auf den Omnichannel-Vertrieb – das sind die Themen, mit denen der neue DACH-Chef das Geschäft des Zubehörspezialisten Trust voranbringen will. Gabriel Restaino kennt den Markt und das Geschäft mit PC-Zubehör. Er kommt vom großen Mitbewerber Logitech und hat zum 1. März 2022 bei Trust die Nachfolge von Murat Ünol angetreten, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat.

Der neue Managing Director und Head of DACH will dabei vor allem im Vertrieb ansetzen. Ziel sei es, die Vertriebsstrukturen im deutschsprachigen Raum weiter auszubauen und die B2B- und B2C-Geschäftsfelder auf allen Plattformen zu stärken, berichtet Restaino im Gespräch mit ICT CHANNEL

Dafür will er das Team personell aufstocken. Ab 1. Juni kommt ein neuer Kollege speziell für den Omnichannel-Vertrieb dazu. Das findet er besonders wichtig, denn „Retail ist ein altbackener Begriff“. Es gelte vielmehr alle Bereiche zu verbinden, denn allein mit dem Online-Verkauf ließen sich einfach keine weiteren Zuwächse erzielen wie in den letzten Jahren. Omnichannel sei ein Riesenthema, das gerade während Corona an Bedeutung gewonnen habe. Als Beispiele für die gelungene Verzahnung von Online und Offline nennt er Click & Collect und Kooperationen mit Lebensmittelhändlern.

Die zweite Priorität ist für Restaino klar der Channel-Vertrieb, den er bei Trust deutlich ausbauen will.

Ein weiterer Fokus sei die Stärkung der Markenbekanntheit. Mit einem Rebranding will er Trust am PoS neu positionieren. Das Konzept umfasst eine neue Designsprache, nachhaltige Produkte und neue, kleinere Verpackungen. Gerade beim Thema Nachhaltigkeit erhofft sich der DACH-Chef einen Wettbewerbsvorteil für Trust, obwohl sich aktuell fast alle Hersteller einen grünen Anstrich verpassen. Aktuell stehen im Trust-Portfolio rund 25 Produkte aus nachhaltigem PCR-Material zur Wahl, wie etwa das Headset „Thian“ aus recyclebarem Material. Bald sollen es noch mehr werden. Bis 2030 soll Trust klimaneutral sein, bis 2040 komplett „circular“, also das ganze Portfolio und die Verpackungen aus wiederverwertbaren Stoffen herstellen.

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