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Thema der Woche: Kosten und Nutzen bei Virtualisierung

Virtualisierung: Nutzen mit hoher Komplexität verbunden, Teil 1

17. März 2009, 11:42 Uhr   |  Werner Veith | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Virtualisierung: Nutzen mit hoher Komplexität verbunden, Teil 1 (Fortsetzung)

Wolfgang Möller, Senior-Consultant Virtualisierung bei Logica
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Wolfgang Möller, Senior-Consultant Virtualisierung bei Logica

Network Computing: Auf welcher Seite, Server oder Speicher, sehen Sie durch die Virtualisierung die größeren Einsparungspotenziale?

Wolfgang Möller, Senior-Consultant Virtualisierung bei Logica: »Die Server werden heute in den Unternehmen meist nur zu einem sehr niedrigen Grad genutzt. Kenner der Szene gehen von einem Auslastungsgrad von lediglich 15 bis 25 Prozent aus. Deshalb schlummern in der Virtualisierung von Servern die größeren Einsparungspotenziale. Auf der Storage-Seite verringern neben der höheren Auslastung der Preisverfall bei den Speicherträgern über die letzten Jahre das Einsparungspotenzial.«

Betke: »Ungenutzte Rechnerkapazität ist Verschwendung. Hier bringt die Server-Virtualisierung eine Ersparnis im Energieverbrauch und im benötigten Platz. Trotz des Preisverfalls bei Speicher steigen die Ausgaben durch das Wachstum der Datenmenge kontinuierlich. Mit Technologien wie Thin-Provisioning kann diesem Trend entgegengewirkt werden. In Verbindung mit reduzierten Kosten für Energie und Platz wird mehr eingespart.«

Arbitter: »Das Einsparungspotenzial ist bei den Servern deutlich höher. Das liegt daran, dass ohne Virtualisierung die Kapazitäten des Server-Parks an den Lastspitzen ausgerichtet werden muss. Das heißt, manche Server kommen nur zu diesen Spitzenzeiten zum Einsatz. Genau diese Kapazitätsvergeudung lässt sich durch Virtualisierung erheblich reduzieren. Komplette Server lassen sich damit flexibel zuordnen.«

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