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Thema der Woche: Kosten und Nutzen bei Virtualisierung

Virtualisierung: Nutzen mit hoher Komplexität verbunden, Teil 1

17. März 2009, 11:42 Uhr   |  Werner Veith | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 3 .

Virtualisierung: Nutzen mit hoher Komplexität verbunden, Teil 1 (Fortsetzung)

Peter Arbitter, Leiter Portfolio und Technologie-Management bei Siemens IT Solutions and Services
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Peter Arbitter, Leiter Portfolio und Technologie-Management bei Siemens IT Solutions and Services

Network Computing: Wie hoch erachten Sie den Projektaufwand, um die Virtualisierung auf der einen oder anderen Seite umzusetzen?

Arbitter: »Was mit der Virtualisierung von Servern und Speichern zwangsläufig wächst, ist die Systemkomplexität. Zur physikalischen Zuordnung gesellt sich die logische. Deshalb gehört das Virtualisierungsprojekt unbedingt in fachmännische Hände, damit die hohe Komplexität nicht auf Kosten der Verfügbarkeit und Performance geht. Auch nach dem Projekt ist Spezialisten-Know-how erforderlich, um das Gesamtgebilde zuverlässig zu betreiben.«

Garri: »Die Virtualisierung muss auf beiden Seiten konzeptionell und technisch betrachtet werden. Das ist mit Zeit- und Kostenaufwand verbunden. Besonders die Planung und Realisierung einer virtualisierten Speicherlandschaft stellt hohe Ansprüche an die Projektplaner. Zumal diese nahtlos mit der virtualisierten Server-Infrastruktur auf logischer Ebene harmonieren muss. Diese Kosten sollten vorab einkalkuliert werden.«

Wildeboer: »Virtualisierung macht nur im Ganzen Sinn. Das Alles muss professionell geplant und umgesetzt werden. Die Logik zwischen den IT-Ressourcen führt zu mehr Komplexität, demzufolge zu größeren Aufwänden bei der Projektierung. Komplexität und Aufwand reduzieren sich, wenn der Hersteller Vorarbeit geleistet hat, indem er Cluster-File-Systemen in die virtualisierte Server-Infrastruktur integriert hat. Weiter gehört dazu der Einsatz von Open-Source.«

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