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Thema der Woche: Kosten und Nutzen bei Virtualisierung

Virtualisierung: Nutzen mit hoher Komplexität verbunden, Teil 1

17. März 2009, 11:42 Uhr   |  Werner Veith | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 4 .

Virtualisierung: Nutzen mit hoher Komplexität verbunden, Teil 1 (Fortsetzung)

Michael Garri, Business-Unit Enterprise-Server bei HP Deutschland
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Michael Garri, Business-Unit Enterprise-Server bei HP Deutschland

Network Computing: Mit welchen Aufwänden zur Absicherung von Hochverfügbarkeit und IT-Sicherheit für die zusätzliche logische Verbindungs- und Ausführungsschicht muss ein Unternehmen rechnen?

Garri: »Mit der Virtualisierung wird eine logische Schicht eingeführt. Das setzt in puncto Hochverfügbarkeit (HV) zusätzliche Konzepte, Mechanismen und Arbeiten voraus und führt somit zu zusätzlichem Aufwand. Nicht anders ist es mit der IT-Sicherheit, um die logische Schicht vor Angriffen jeder Art zu schützen. Die höhere Komplexität virtualisierter Landschaften erweist sich also auch bei HV und IT-Sicherheit als Aufwandtreiber.«

Möller: »Der Aufwand für die flankierenden Maßnahmen für Hochverfügbarkeit und IT-Sicherheit sollte nicht unterschätzt werden. Auch das Management virtueller Systeme mit ihrem komplexen logischen Beziehungsgeflecht verursacht erst einmal Extra-Aufwände und -Kosten. Dafür kann sich das Resultat sehen lassen: eine doppelt abgesicherte virtuelle Infrastruktur und schlanke, beschleunigte IT-Prozesse. Auch das erspart später Kosten, direkt wie indirekt.«

Wildeboer: »Die höhere Komplexität schlägt auch auf diese Maßnahmen durch. Zusätzliche Aufwände sowie Kosten sind die Folgen, einschließlich für den Produktkauf. Aber auch hier gibt es Unterschiede. Bewegen sich die Projektierer im eng begrenzten Produktbereich eines oder nur weniger Hersteller mit ihren spezifischen Schnittstellen? Oder können sie über Open-Source auf offene Schnittstellen und freie Produktauswahl bauen?«

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