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Partneraktion hilft regionaler Brauerei

Wortmann spendiert Freibier für Partner

31. August 2020, 15:15 Uhr   |  Michaela Wurm | Kommentar(e)

Wortmann spendiert Freibier für Partner
© Wortmann

IT-Unternehmer Siegbert Wortmann (links) und Brauerei-Chef Christoph Barre

Regionale Solidarität: Mit einer Freibieraktion für seine Partrner unterstützt IT-Hersteller Wortmann gleichzeitig die unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie leidende Brauerei Barre.

Unterschiedlicher können zwei Branchen eigentlich gar nicht sein. Aber IT-Unternehmer Siegbert Wortmann und Brauerei-Chef Christoph Barre verbindet die regionale Nähe ihrere Unternehmen und die Liebe zu ihrer westfälischen Heimat. Die Corona-Krise hat der Wortmann AG im Zuge von Homeoffice-Boom und Digitalisierung ein kräftiges Umsatzplus beschert. Die Privatbrauerei Barre hingegen musste unverschuldet Einbußen hinnehmen, da die Gastronomie schließen musste und Feiern, Volksfeste seitdem nicht mehr stattfinden. Um die Partner und gleichzeitig die benachbarte mittelständische Brauerei zu unterstützen, verschenkt der IT-Hersteller 10.000 Partyfässer Bier in den Firmenfarben an seine Fachhändler. Auf Wunsch können Partner auch Alternativen ohne Alkohol erhalten.

Firmengründer Siegbert Wortmann will mit der ungewöhnlichen Aktion den Partnern für die gute Zusammenarbeit auch in schwierigen Zeiten danken. Das sei besonders wichtig, weil viele persönliche Treffen in der letzten Zeit auf Messen und Schulungen nicht stattfinden konnten. »Daher senden wir 10.000 Partnern in Deutschland ein 5-Liter Partyfass mit Barre Pilsener«, so Wortmann. Die Produktauswahl sei nicht zufällig: »Die Privatbrauerei Barre aus Lübbecke ist ein mittelständiges westfälisches Unternehmen mit hochwertigen Produkten ebenso wie die Wortmann AG.«
 
Brauereichef Christoph Barre lobt den überwältigenden Zusammenhalt in der Region, in der sich die Unternehmen bereits vor der Krise nahestanden. In der Krise sei man noch enger zusammen gerückt. »Der Auftrag der Wortmann AG hilft uns in einer schwierigen Situation. Im Vergleich zu anderen Branchen werden wir uns von dem Umsatzverlust, der während des harten Lockdown teilweise bis zu 50 Prozent betrug, so schnell nicht erholen können. Freuen uns aber zugleich über die enorme Solidarität aus der Region, die wir erhalten und uns positiv in die Zukunft blicken lässt«, so Barre.
 
»Es ist uns ein wichtiges Anliegen, andere lokale Anbieter zu unterstützen, die ihre Steuern in Deutschland zahlen und hier sichere Arbeitsplätze schaffen«, erklärt Firmenchef Wortmann. »Damit sind wir offensichtlich nicht allein, denn bei vielen Verbrauchern findet ein Umdenken hin zu lokalen Anbietern statt und das ist gut so.« Er wünscht sich, dass dieser Trend zu lokalen Anbietern auch langfristig anhält. Denn ein gesunder Mittelstand komme allen zugute und nur mit soliden Steuereinnahmen seien die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft zu lösen. »Wir hoffen, unseren Partnern mit dem Geschenk eine Freude zu bereiten und sind optimistisch, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland die aktuellen Herausforderungen bewältigt. Langfristig sind die Aussichten positiv, wenn die Verbraucher, Kommunen und Entscheidungsträger etwas kritischer schauen, wo und unter welchen Bedingungen Produkte hergestellt werden. Viele nehmen jetzt erst wahr, dass es für fast alle Produkte auch in Deutschland leistungsfähige Anbieter gibt, seien es Textilien oder IT-Produkte und -Dienstleistungen wie die Cloud«, so Wortmann.
 
Vergleichbare Aktionen führt Wortmann auch in den Auslandsniederlassungen mit nationalen oder regionalen Produkten durch.

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