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Gegen den Klimawandel

Atos präsentiert Portfolio für Dekarbonisierung

09. Juni 2021, 14:29 Uhr   |  Wilhelm Greiner | Kommentar(e)

Atos präsentiert Portfolio für Dekarbonisierung
© Tierney - AdobeStock

Neben den eigenen ambitionierten Zielen will Atos auch anderen Unternehmen helfen, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Möglich machen soll das ein Paket von Dekarbonisierungslösungen mit dem Titel „A to Zero“ samt Beratung.

Immer mehr Unternehmen entwickeln Strategien, um ihre Treibhausgas-Emissionen zu minimieren – sei es aus Sorge um Regulierung, zur Vermeidung hoher Preise für fossile Energieträger oder zur Markenpflege und leichteren Talentsuche angesichts einer zunehmend umweltbewussten Öffentlichkeit. Vor diesem Hintergrund hat der französische Service-Provider Atos unter dem Namen „A to Zero“ ein Portfolio von Dekarbonisierungslösungen vorgestellt. Damit will der Konzern Anwenderunternehmen weltweit dabei unterstützen, ihren Umstieg auf klimaneutrales Wirtschaften („Net Zero Transformation“) zu beschleunigen. Neun Kompetenzzentren in Europa, Nordamerika und Asien sollen Know-how und Services beisteuern, darunter auch eines in München.

Das „A to Zero“-Portfolio, so Atos, erleichtere die Umsetzung von Dekarbonisierungsstrategien, also das Bemühen, die Treibhausgasbilanz eines Unternehmens zu verbessern und möglichst auf null zu bringen. Hier unterstütze man Unternehmen bei der Einführung von Emissionsberechnungen, Digital Decarbonization Assessments (DDA), Maßnahmen zur Senkung von CO2-Emissionen sowie innovative Branchenlösungen wie Digital Twins, Decarbonization Level Agreements (DLAs) oder Rechenzentren mit geringer CO2-Emission. Ein freiwilliger Ausgleich (Offsetting) diene ergänzend dazu, Emissionen zu kompensieren und CO2 zu neutralisieren. Das Portfolio basiert laut den Franzosen auf zwei neuen integrierten Datenplattformen.

Für die Umsetzung zuständig ist Atos’ „Net Zero Transformation Center of Excellence“, das über neun Standorte verteilt sein wird: fünf in Europa (Paris, Lyon, Barcelona, London und München), zwei in Nordamerika (New York und Montréal) und bis Jahresende zwei weitere in Asien (Chennai und Singapur). Diese Struktur soll es Unternehmen erlauben, die Kompetenz von mehr als 200 Atos-Fachkräften weltweit zu nutzen. Angesichts zunehmender Verbreitung von Dekarbonisierungsstrategien will der Konzern diese Truppe bis Ende 2022 auf 500 Fachkräfte aufstocken.

„Es vergeht kein Tag, an dem nicht ein neues Unternehmen seine Netto-Null-Ambitionen ankündigt, was beweist, dass das globale Streben nach einer klimaneutralen Wirtschaft einen Wendepunkt erreicht hat“, sagt Atos-CEO Elie Girard. Sein Konzern gehöre zu den Pionieren bei der Bekämpfung des Klimawandels, so Girard, man setze mit den hauseigenen Ambition die höchsten Dekarbonisierungsstandards der Branche. Erst im Februar hatten die Franzosen ihre Zielmarke für das Erreichen konzernweiter Klimaneutralität von 2035 auf 2028 vorgezogen (siehe: Atos will bis 2028 klimaneutral sein).

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