Schwerpunkte

SIP als zentrales Kommunikationsprotokoll

Avaya zerschneidet gordischen Knoten bei Kommunikationsverhau

31. März 2009, 14:06 Uhr   |  Werner Veith | Kommentar(e)

Avaya zerschneidet gordischen Knoten bei Kommunikationsverhau

Mit der »Aura«-Architektur will Avaya die Kommunikation im Unternehmen radikal vereinfachen.

Mit der »Aura«-Architektur von Avaya sollen Unternehmen ein Wirrwarr von Telefonie-Applikationen, -Anlagen und Telefonen an verschiedenen Orten ordnen. Der »Aura Session Manager« organisiert nun als zentraler Hub die Kommunikation.

Oftmals sammelt sich in Unternehmen ein Sammelsurium von verschiedenen Telefonanlagen, Telefonen und Applikationen an verschiedenen Standorten an. Quasi als Zerschlagung des gordischen Knotens beim Kommunikationsverhau sieht Avaya ihre Kommunikationsinfrastruktur »Aura« an. Dazu nimmt sich der Hersteller Technologie aus der Carrierwelt zur Hilfe. Dort existiert schon länger der IMS-Ansatz (IP-Multimedia-Subsystem), um mit Hilfe einer einheitlichen Basis verschiedene Kommunikationsdienste auf der Basis von SIP anzubieten. Diesen IMS-Ansatz nutzt Avaya für den »Aura Session Manager«, der nun als zentraler Kommunikationshub bestehende Elementen wie IP-Anlagen, Anwendungen und Telefone anbindet. Damit müssen diese nur noch mit Session-Manager sprechen. Statt einem Netz von n:m-Beziehungen gibt es nur einen 1:m-Ansatz.

Aura soll Unternehmen helfen, neue Applikationen Nutzern schnell überall bereitstellen. Weiter lassen sich mit Aura Anwendungen individuellen Nutzerprofilen zuordnen. Damit stehen die Einstellungen unabhängig von Ort, System oder Gerät des Users zur Verfügung. Weiter erstellt der IT-Verwalter unternehmensweite Rufnummernpläne. Außerdem kann er Anrufe an der Stelle ans öffentliche Netz übergeben, an der die wenigsten Kosten anfallen (Least-Cost-Routing). Weiter sollen mit Aura lokale Aplication-Server wegfallen.

Teil von Aura ist der »Communication Manager«, Avayas IP-Telefonie-Anlage. Deren Funktionen stehen über den Aura-Session-Manager als SIP-Funktionen beziehungsweise -Services zur Verfügung. Weiter lassen sich für Presence-Informationen (Verfügbarkeit der Mitarbeiter) verschiedene Ressourcen von unterschiedlichen Herstellern nutzen. Die »Aura Branch Edition« ist dazu gedacht, als SIP-System die bestehende Kommunikationsanlagen in Zweigstellen abzulösen.

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Avaya bringt das iPhone ins Unternehmensnetz
Avaya verbessert Erreichbarkeit mit Intelligent-Presence-Server
Prognosis-VoIP-Management auch für Nortel-Systeme
AppManger von NetIQ überwacht jetzt auch Avaya-IP-Anlagen
Avaya bindet ihre IP-Telefonie in SAP-Systeme ein
Mobile Clients an IP-Office von Avaya anbinden
Avaya-Studie: Ohne flexible Arbeitszeiten droht Mitarbeiterverlust
Netiq überwacht auch Office-Communications-Server von Microsoft
Praxis: Warum Voice over-IP nicht gleich IP-Telefonie ist
Neuer Chef bei Avaya
Vivenet Diagnostics überwacht Sprachqualität in VLANs
Avaya trimmt Telefon in Richtung Internet-PC
Voice- und Video-Performance im Griff mit Wildpackets
Durchblick im Dschungel der Folgen von Netzwerk-Änderungen

Verwandte Artikel

Avaya

Unified-Communications

Tests