Europäische Wachstumsstrategie

Bechtle akquiriert IT-Systemhaus in den Niederlanden

9. Mai 2022, 9:39 Uhr | Michaela Wurm | Kommentar(e)
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Mit einem Zukauf in den Niederlanden treibt Bechtle die Wachstumsstrategie im europäischen Markt voran. Das IT-Systemhaus PQR ist für den Konzern die erste Akquisition außerhalb der DACH-Region.

Bechtle expandiert im europäischen Markt. Der Systemhaus-Konzern kauft mit der PQR B.V. in den Niederlanden erstmals außerhalb der DACH-Region zu. Das seit 32 Jahren im Markt etablierte IT-Systemhaus hat einen starken Kundenfokus im Public Sector und einem Kompetenzschwerpunkt im Bereich hybride Cloud-Umgebungen. Die Akquisition von PQR steht noch unter dem Vorbehalt kartellbehördlicher Genehmigung. Über Konditionen und Kaufpreis wurde wie üblich Stillschweigen vereinbart.

Damit setzt Bechtle seine Akquisitionsstrategie konsequent um, die seit 2021 für das Segment IT-Systemhaus & Managed Services auch Standorte außerhalb der Region Deutschland, Österreich und Schweiz vorsieht. PQR mit Sitz in Utrecht wurde 1990 gegründet und beschäftigt 170 Mitarbeiter. Das Systemhausgeschäft umfasst den Verkauf von Hard- und Software, IT-Consulting sowie Managed Services und ist damit komplementär zu den bisherigen E-Commerce-Aktivitäten der Bechtle Gruppe in den Niederlanden, die ihren Fokus im Bereich Modern Workplace haben. PQR betreut insbesondere öffentliche Auftraggeber, aber auch Industriekunden. Der Umsatz betrug im zurückliegenden Geschäftsjahr rund 100 Millionen Euro. Die bisherige CEO Marijke Kasius bleibt ebenso wie der bisherige Managing Director Marco Lesmeister weiterhin in gleicher Verantwortung im Unternehmen. Auch der im Markt bekannte Firmenname bleibt unverändert bestehen.

„Für uns bietet sich mit PQR eine sehr gute unternehmerische Chance, unser Vorhaben der strategisch sinnvollen weiteren Internationalisierung umzusetzen. In den Niederlanden sind wir bereits seit über zwei Jahrzehnten im Markt gefestigt, mit einem wettbewerbsstarken Systemhaus erschließen sich für uns nun weitere Wachstumspotenziale,“ so Bechtle-Chef Thomas Olemotz.


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