Systemhaus-Übernahme

Cancom stärkt mit Anders & Rodewyk Präsenz in Norddeutschland

4. Januar 2021, 11:44 Uhr | Stefan Adelmann | Kommentar(e)
Cancon-Zentrale in München
© Cancom

Cancom kauft zu. Mit Anders & Rodewyk gewinnt das Systemhaus 70 neue Mitarbeitende und stärkt seine Präsenz vor allem in Norddeutschland. Anders & Rodewyk ist vor allem im Gesundheits- und Bildungssektor sowie im Mittelstand aktiv.

Cancom wächst mit Anders & Rodewyk. Zum Jahresende haben die Müncher die Übernahme des Systemhauses aus Hannover angekündigt, sie wollen mit diesem Schritt vor allem das Geschäft im Norden Deutschlands stärken. Dabei stehen bereits bestehende Märkte im Fokus, Anders & Rodewyk betreut Kunden im  Gesundheits- und Bildungssektor sowie im Mittelstand. Die Einbindung des Systemhauses festige demnach die nationale Präsenz und sei darüber hinaus ein Schritt zur Marktkonsolidierung in Deutschland.

Anders & Rodewyk erwirtschaftet deutschlandweit mit rund 70 Mitarbeitern einen jährlichen Umsatz von 27 Millionen Euro bei einem Gewinn von 2,4 Millionen Euro vor Steuern. Besondere Angebotsschwerpunkte des Systemhauses aus Hannover sind die Bereiche Rechenzentrums-Infrastruktur sowie dazugehörige Integrations- und Beratungsleistungen. »Der Kundenstamm sowie das hochwertige und margenstarke Geschäft mit rechenzentrumsnahen Dienstleistungen passen hervorragend zu Cancom« , erklärt Cancom-CEO Rudolf Hotter.

Mit dem Kauf gewinne man darüber hinaus neue Kollegen mit großem Fachwissen und Erfahrung im Datacenter-Umfeld, so der CEO. Die 70 Mitarbeitenden sollen Teil von Cancom werden, auch Gründer und Gesellschafter Bernward Anders und Jens Rodewyk bleiben im Unternehmen. Anders & Rodewyk soll somit Zugriff auf das gesamte Cancom-Portfolio erhalten. »Wir werden innerhalb der Struktur von Cancom mit unseren Datacenter-Lösungen schnell Synergien heben können«, sagt Bernward Anders. Die Transaktion steht noch unter Kartellamtsvorbehalt.


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